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Ein Hilferuf!

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#21von Chica » 20. Apr 2014, 09:17

Moin Ihr Lieben,

immer wieder mal reinschauen!

http://huetestrubbel.wordpress.com/2014 ... mment-1001

LG
Mara
Chica
 

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#22von Dietmar » 20. Apr 2014, 13:12

na klar , es lohnt sich immer, in Axels Blog reinzuklicken !

.... übrigens auch dann, wenn man vom Blickwinkel her mal nicht konform gehen kann ...., was bei mir selten vorkommt.

Ich halte nach wie vor bei der "Übergabe" von Hunden an neue "Besizer" eine PROBEZEIT (!) , diese Möglichkeit, sich eben UNverbindlich
"gegenseitig beschnuppern" zu können für DAS Mittel der Wahl AUF DEM WEG HIN (!) zu einer stabilen "Beziehung". (Das gilt ja im übrigen auch
für zwischenmenschliche Beziehungen!)
Im Blick auf WELPEN wird jeder einigermaßen sich bei Sinnen befindliche Züchter oder sonstwie Abgabeberechtigte sogar WERT darauf legen,
den Hund bei "Problemen" so schnell es irgend geht wieder ZURÜCKZUBEKOMMEN !
Das : "Einmal durch die Tür - und dann "Lebenslänglich" ...! halte ich in bestimmten Fällen für fatal . "Lebenslänglich" kann auch im Blick auf
nen Hund eine STRAFE sein !
Nicht falsch verstehen (!) ... ich meine NICHT (!) einen leichtfertigen Umgang mit dieser Probezeit ; ich meine (!) die sorgfältige Prüfung (und
Beobachtung) > PASSEN die beiden nun neu zusammengewürfelten "Parteien" auch wirklich AUF DAUER ZUSAMMEN ? (!!!)
WILL Man überhaupt zusammenpassen ?

Beispiel CHICA .... die WAR bei Dagmar prima untergebracht und zufrieden. Nach der "Lebenslänglich"-These HÄTTEN wir sie gar nicht
bekommen dürfen ; sie hätte bei Dagmar bleiben müssen ...
Um im Konjunktiv zu bleiben , ... es war eben NICHT vorherzusehen, dass Chici und der Kalle sich dauerhaft so prima verstehen, wie das bei unseren
kurzen "Schnuppertreffen" den Anschein hatte. Das HÄTTE sich auch anders entwickeln können - UND DANN ? > BEIDE .... also Dagmar und ich hätten dann doch
wohl Prügel VERDIENT , wenn SIE (Dagmar) den Hund nicht sofort wieder "kassiert" hätte und ich , der ich das Elend über JAHRE hätte mitansehen müssen.
Insofern also VORSICHT mit dem "Sowas tut man nicht!" .... es gibt durchaus Fälle, da MUSS man es sogar tun ...

Der andere Aspekt ist die Realität in der Arbeitswelt der (Hüte)hunde ... dort ist es nicht unüblich, dass erwachsene Hunde auch mal von jetzt auf gleich
den "Arbeitgeber" wechseln .... auch dort nicht immer und überall zu ihrem Schaden ... oftmals sogar zu ihrem Vorteil !
Auch da im Urteil > VORSICHT !

Wer schonmal öfter die Tiervermittlungssendungen etwa im Fernsehen verfolgt hat, der weiß außerdem, dass da mit Worten wie "sehr verträglich",
"sehr verspielt" ...sehr verschmust etc. pp. nicht gerade sparsam umgegangen wird ; soll heißen , auch die Vermittlerseite trägt Verantwortung ,
was Realität und ggf. sogar "Vorspiegelung" angeht ! DA .... sind öfter Fragezeichen angebracht !

LG
Dietmar

...von gestern Abend noch ..
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Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#23von Zottelpudel » 20. Apr 2014, 13:20

Na ja, ich sag mal so - kommt sicher auf den fall an. Natürlich iste s nicht sinnvoll, einen hund da zu assen, wenn es gar nicht geht! Vor allem, wenn eben schon ein anderer Hund da ist, und es dann vielleicht doch handfeste Probleme gibt, die nicht unbedingt absehbar waren. Also so als Hintertürchen, ok.
Aber hier war es ein Grund, der abzusehen war - also daß der Hund (noch) nicht so laufen kann, wie gewünscht. Wenn man sich so schnell verliebt, dann entliebt man sich doch deswegen nicht gleich. Da hätte man dann vielleicht erst noch bissel mehr schnuppern müssen. In vielen Tierheimen ist es ja so, daß man eben erst mal ganz oft Gassi geht, den Hund langsam kennenlernt, vielleicht auch mal kurz mitnimmt usw. Das ist dann halt besser. Und dann dürfte es kein Zurück mehr geben, keine Ausrede...

Aber die Menschen sind halt soo verschieden.
Zottelpudel
 

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#24von Dietmar » 20. Apr 2014, 14:27

Hi,
WARUM ??? das Thema so ins "Emotionale" ziehen, schieben oder drücken ? (meine nicht Dich direkt, Antje)
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann war estens das erste Tierheim eben nicht "erste Sahne", zweitens wurde der Hund dann
nämlich viel zu früh abgegeben, drittens war Colt nur sehr kurz vermittelt, viertens ist das ein Altdeutscher - der hat dadurch keinen Schaden
genommen, fünftens ist er DURCH die Rückgabe ja nun jetzt BESTENS im neuen TH untergekommen.
Für mich hat der Hund nun eindeutig ne bessere Perspektive GEWONNEN !
Kleiner Tipp übrigens mal zwischendurch .... wir haben alle kein genaues Bild, wie gut oder schlecht es dem Hund wirklich geht bzw. ging !
Da müsste mal jemand INS TH GEHEN und das machen, was mit wesentlich weniger Sinn (und manchmal auch Verstand) Abermillionen
Zweibeiner täglich über soziale Netzwerke tun, nämlich ne Videokamera draufhalten. DANN wüssten wir wirklich alle, worüber wir reden.

LG
Di.,
der nun wirklich ne "besondere Ader" gerade für die Füchse hat ...

...und nochn Hinweis (gratis) .... Hundehaltung in Familien (!) läuft in der allergrößten Mehrzahl der Fälle auf ne "EINpersonenhaltung" bzw. -beziehung
hinaus ! Man soll sich da keine Illusionen machen .... es ist ganz oft nur EINE/R (!!) die da agiert - meist übrigens die Frauen > wo sind
die Ehepartner zum Beispiel von Forenmitgliedern ? ....
Die Fälle , wo beide gleich engagiert sind , was Hund/e angeht, sind die Ausnahmen, nicht die Regel. (Ja - hier bei uns auch !)
Es kann also im konkreten Fall durchaus sein, dass der oder die EINE schon gewollt HÄTTE, sich aber den Argumenten der andern Seite beugen musste ...
aus welchen Gründen auch immer ... und - diese Gründe können auch nachvollziehbar und sogar vernünftig gewesen sein ...wer weiß ?
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Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#25von Chica » 21. Apr 2014, 11:02

Hallo,

ja Dietmar, ich sehe das auch so!
Nicht, dass wir grundsätzlich Niemanden mehr aufnehmen, aber es muss halt passen,
Du hast dazu alles gesagt!

Hund auf Probe, hm, da hätte ich früher immer ein striktes NEIN gesagt, denn ich überlege mir 1000 % vorher ob ich der Lage gewachsen bin!

Für MICH gilt das heute auch noch!

Dennoch gibt es sicher auch Fälle, bei denen man “prüfen“ muss, ob es klappt,
Wie z.B. bei einer Zusammenführung mehrer Hunde…

Im Fall Colt, na ja, die Wochenendbesitzer wussten, was auf sie zukommt….da versteh ich die Begründung „er kann nicht einmal 30 Minuten laufen“ überhaupt nicht!

Hier stimme ich Dir zu...

Da müsste mal jemand INS TH GEHEN und das machen, was mit wesentlich weniger Sinn (und manchmal auch Verstand) Abermillionen
Zweibeiner täglich über soziale Netzwerke tun, nämlich ne Videokamera draufhalten. DANN wüssten wir wirklich alle, worüber wir reden.


LG
Mara
Chica
 

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#26von Chica » 23. Apr 2014, 07:32

Moin,

es gibt Neuigkeiten - leider noch nicht zu einer Vermittlung....

http://huetestrubbel.wordpress.com/2014 ... mment-1007

Was mich ein wenig ärgert, Colt, jetzt Vito.....der Züchter ist bekannt - auch die Zuchtbuchnummer, dennoch wird er als belgischer Schäferhund
im TH geführt.....

http://www.tierschutzverein-weil.de/Hun ... /Vito/1373

Das zeigt wieder, wieviel Ahnung manche Menschen haben!
Paßt wunderbar zu:

wort-f21/das-hutehundproblem-wie-ich-sehe-t816.html#p17564!

LG
Mara
Chica
 

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#27von Daisy » 23. Apr 2014, 08:42

Nur nochmal so: Probevermittlungen sind indiskutabel.

Einen Hund mit der Einstellung "so auf Probe, mal gucken, ob er PASST" mitzunehmen, lässt auf ein verrohtes Gemüt schliessen. Einen Hund wieder abzugeben, weil er NICHT PASST, ist herzlos und lässt exakt auf das schliessen: Herzlosigkeit. Von Verantwortungslosigkeit und Egoismus ganz zu schweigen. Ergo: Jemand mit einer solchen Einstellung VERDIENT keinen Hund. Übrigens auch keinen Welpen aus der Zucht, den man sich dann vermeintlich zurecht zimmern kann.

Wieso wird das Tier umgetauft ? Wieso wird er mit AH Papieren nicht als das vermittelt was er ist ? Wieso lässt man ihn nicht einfach Colt, den Harzer Fuchs sein ? Der momentan krank ist, der sicherlich traumatisiert ist, der sicherlich auch trauert und lässt ihn einfach mal ein bisschen IN Ruhe und ZUR Ruhe kommen. Hoffend, dass sich ein anständiger Mensch findet, der willens ist, auf genau dieses Tier mit diesen Bedürfnissen aufgrund seines Hintergrunds und seiner Erlebnisse einzugehen und sich die Zeit zu nehmen, die dieser Hund braucht. Sind die Menschen dazu nicht (mehr) im Stande ? Oh Mann Oh Mann.
Daisy
 

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#28von Dietmar » 23. Apr 2014, 13:30

:moi :moi Petra,


Daisy hat geschrieben:Nur nochmal so: Probevermittlungen sind indiskutabel.

Einen Hund mit der Einstellung "so auf Probe, mal gucken, ob er PASST" mitzunehmen, lässt auf ein verrohtes Gemüt schliessen. Einen Hund wieder abzugeben, weil er NICHT PASST, ist herzlos und lässt exakt auf das schliessen: Herzlosigkeit. Von Verantwortungslosigkeit und Egoismus ganz zu schweigen. Ergo: Jemand mit einer solchen Einstellung VERDIENT keinen Hund. Übrigens auch keinen Welpen aus der Zucht, den man sich dann vermeintlich zurecht zimmern kann.


Nur damit man meine "Herzlosigkeit" einordnen kann : .... ich verstehe und sehe jedes oben zitierte Wort ein - quasi als mit erhobenem Zeigefinger formulierte Regel,
die man VOR der "Adoption" hier eines HUNDES beherzigen bzw. verinnerlichen sollte. -
Gebe allerdings zu bedenken, WAS und WIE INTENSIV vor einer KINDESadoption hin und her und her und hin "geprüft" wird , OB die "Parteien" auch wirklich auf Dauer
zusammen PASSEN. - Es soll auch Menschen geben, die heiraten sich gegenseitig, um nach einiger Zeit festzustellen, sich irgendwie "geirrt" zu haben.
Urteilen kann man darüber immer nur einigermaßen gerecht, wenn man ALLE "Parteien" gründlich KENNT .
Genau DAS aber fehlt im Falle COLT - mir zumindest ; und DESWEGEN klingen meine Beiträge dazu auch ein wenig "herzlos" , ich beziehe eben alle mir denkbaren
Eventualitäten in meinen Standpunkt EIN. Und da fallen mir so einige ein , die es MIR für den Hund (auch ohne die jetzt noch bekannt gewordene Milbengeschichte)
POSITIV erscheinen ließen, wenn der eben NICHT so Hals über Kopf vermittelt , um nicht zu sagen "versemmelt" worden WÄRE.
Was Du (unten zitiert) schreibst, stimmt nämlich haargenau : Der Hund braucht ne gewisse Zeit , um über neue Eindrücke , die er durchaus und vielleicht GERADE
in einem vernünftigen Tierheim sammeln kann , die ALTEN zu überlagern, was ihn dann wiederum körperlich und vor allem seelisch OFFEN sein lässt für die Bindung
an neue Bezugspersonen. Das GING MIR ALLES ZU HOPPLAHOPP !
Ich kann nur vermuten, dass COLT (hütehundtypisch) eine starke Bindung an seinen ehemaligen Herrn schon zu dessen Lebzeiten hatte; diese Bindung ist durch die
zwangsweise sich ergeben habende "Totenwache" ja noch ins Traumatische hin verstärkt worden . Was ein solcher Hund jetzt nicht braucht , ist pure Ruhe -
er braucht vielmehr Antriebsanreize , neue Lebensimpulse , er sollte sich über das Erleben auch eigener Artgenossen auch über die Auseinandersetzung mit ihnen,
eine "Decke" schaffen können, die sich nach und nach ÜBER das schicksalhaft Erlebte zudeckend breitet. Diese Decke nennt man Selbstbewusstsein ; nur -
als (außenstehender Beobachter) wäre es sehr lieb, wenn das das selbstwiedererlangte Selbstbewusstsein eines HUNDES (!) wäre und weniger eins,
das man sich durch übertrieben bemutterndes (,weil man ihn doch nun mal "gerettet" hat,) Haltergebaren vielleicht zu erkaufen gedenkt.




Daisy hat geschrieben:Wieso wird das Tier umgetauft ? Wieso wird er mit AH Papieren nicht als das vermittelt was er ist ? Wieso lässt man ihn nicht einfach Colt, den Harzer Fuchs sein ? Der momentan krank ist, der sicherlich traumatisiert ist, der sicherlich auch trauert und lässt ihn einfach mal ein bisschen IN Ruhe und ZUR Ruhe kommen. Hoffend, dass sich ein anständiger Mensch findet, der willens ist, auf genau dieses Tier mit diesen Bedürfnissen aufgrund seines Hintergrunds und seiner Erlebnisse einzugehen und sich die Zeit zu nehmen, die dieser Hund braucht. Sind die Menschen dazu nicht (mehr) im Stande ? Oh Mann Oh Mann.


Der Hund ist eindeutig ein Altdeutscher Hütehund, wer das ,auch ohne Papiere zu kennen, nicht SIEHT, braucht nen Termin beim Augenarzt. -
Ich denke nicht, dass "Trauer" bei einem Hund sooo lange Bestand hat , bezweifle aber nicht, DASS sie auch trauern KÖNNEN und dies TUN.
Gerade der Hütehund ist ein bindungsbestrebtes Beziehungstier - wenn er leidet , dann an Beziehungslosigkeit.
So "herzlos" das jetzt wieder klingen mag , aber eine nicht allzulange Zeit im Tierheim wird beim Colt eben NICHT schädlich, sondern eher POSITIV wirken.
Erstens wird er dort ordentlich behandelt und hoffentlich KENNENGELERNT (!!) , zweitens wird in ihm das Bestreben und vor allem die Fähigkeit,
sich noch einmal neu an jemanden zu binden (am besten wieder an ein "HERRchen") ZU- und nicht abnehmen. (Meine Prognose).

LG
Dietmar ,
der auch absolut nicht versteht, warum man den Namen geändert hat ; allerdings ruft sich der neue wesentlich entspannter (i-o-Zweisilbigkeit ist auch i.O.)
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Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#29von Zottelpudel » 25. Apr 2014, 14:56

Das seltsame ist ja, daß er im Tierheim jetzt auf einmal als Tervueren-Mischling geführt wird! Daraufhin haben welche sich dort gemeldet (auch Dagmar) und noch mal darauf hingewiesen, daß es eindeutig ein Fuchs ist. Die Antworten sind seltsam, der Züchter (!) hätte das gesagt und es wäre doch auch nicht wichtig usw. Irgendwie sehr komisch ist das alles, versteht man nicht so richtig.
Zottelpudel
 

Re: Ein Hilferuf!

Beitrag#30von Chica » 26. Apr 2014, 07:47

:moi :moi

Das Tierheim hat den "Irrtum" aufgeklärt....... Danke an Alle, die sich dafür eingesetzt haben!

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