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Man bildet sich ja weiter...

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#31von Daisy » 17. Jan 2013, 20:00

Hallo Ihr

um ehrlich zu sein, so genau weiss ich jetzt nicht, wie ich auf Eure Anmerkungen antworten soll; Ich glaube, ich verstehe sie wohl auch nicht.

Bei einem Vortrag dieser Art habe ich persönlich keine andere Erwartungshaltung als das zu erfahren, was ich hier erfahren habe. Und somit die Möglichkeit zu haben, hieraus meine Schlüsse zu ziehen und mehr verstehen zu können, warum mein alter Hund nunmal dies und jenes macht oder halt nicht mehr macht.

Es war ein rein wissenschaftlicher Vortrag, ein wenig so gestaltet, dass es auch so Nicht-Wissende wie ich verstehen.
Ergo - eine alte Dame mit einem Rauhhaardackel kann - wenn sie will - zwar ihre Schlüsse aus dem ziehen, was hormonelle und zusammen spielende Fakten sind, aber hilfreich - und das habe ich versucht, in meiner Antwort an Dietmar wieder zu geben - ist es nur in sofern, wie ich es in dieser ersten Antwort an Dietmar beschrieben hatte.

Ich persönlich fand u.a. die Hinweise in Bezug auf das Zusammenspiel der Hormone sowie die Einflüsse, die dieses Zusammenspiel auf das Befinden haben, sehr interessant; oder eben auch den Hinweis, dass ein natürliche Ernährung Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen ist, oder auch, dass Cortisol gefährliche UND langfristige Auswirkungen hat, sehr interessant. Und für berücksichtigens-wert.

Nur eine Anmerkung, damit der arme Prof.Dr.G. nicht ganz so anschiessenswert erscheint: Fakt ist, dass ein Univ-Dozent über gar nichts anderes reden DARF, wenn er einen Vortrag hält, als über seine eigene Fakultät, nichts anderes. Das ist halt nunmal so, auch wenn er wollte dürfte er das nicht. Deswegen habe ich auch seinen Titel und seine Position in Hinblick auf die Uni erwähnt, aus keinem anderen Grund.

Ich werde mir das nächste Mal mehr Mühe geben, die Informationen besser wieder zu geben.

Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#32von Chica » 18. Jan 2013, 08:29

Hallo Petra,

es tut mir leid, dass ich dich traurig gemacht habe,
ich denke es ist immer etwas Anderes direkt vor Ort zu sein....rein wissenschaftlich waren die Informationen sehr interessant!

Bitte, Petra, ich freue mich über jeden weiteren Bericht von Dir!

Es lag ja nicht an Dir....Du hast es so weitergeben, wie der Vortrag war!
Nur irgendwie war es wie ein Teil 1...und im Teil 2 hätte die Lösung gestanden....ich hoffe Du verstehst das nun so wie ich das meine....

So, nun bin ich auf weitere Berichte gespannt, und nehme sie so, wie sie sind! :-)

LG
Mara
Chica
 

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#33von huetefuchs » 18. Jan 2013, 16:58

Hi,
...meine etwas "spröden" Beiträge hier führen sich darauf zurück,
dass ich dem Thema nicht gewachsen bin ...ich müsste jeden Begriff einzeln ergoogeln, um das Ganze irgendwie einordnen zu können.
Das hat also überhaupt und gar nichts mit Deiner Widergabe hier zu tun , Petra.
Dr. Gansloßer ist doch, wenn ich nicht irre, Verhaltensbiologe . Dass er diesen Vortrag offenbar stark auf die biochemischen
Prozesse und Zusammenhänge konzentriert hat , kann ihm niemand vorhalten.
Ich sag nur ganz offen, dass MIR (persönlich) damit nicht geholfen ist, denn WENN sich meine "alten Hunde" mal auffällig verhalten,
wie zB ja jetzt Lara, dann kann mir Gansloßer doch auch nicht helfen. Da bin ich drauf angewiesen, dass mein TA das alles
irgendwie auf einen Nenner bringen kann. -
Die PRAXIS zeigt mir allerdings , dass diese Thematik im therapeutischen HANDELN in den allermeisten Praxen nicht vorkommt.
- Entkrampfung
- Entzündungshemmung
- Schmerzlinderung
....DAS ist der medizinische Dreiklang , der mir seit 20 Jahren in den verschiedensten Praxen begegnet, wenns um Beschwerden ging.

Schöne Grüße,
Dietmar
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
A. Einstein 1879-1955

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Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#34von huetefuchs » 19. Jan 2013, 10:33

...wie sich Gansloßers Forschungen in die Praxis umsetzen , schreibt er zum Beispiel hier
Bild
...da gehts um nen emotional instabilen "Heulbojendackel" aufgrund nicht erlernter Frustrationstoleranz.
DEM wird mit einem Pheromonhalsband geholfen.

Die Seite http://www.einzelfelle.de/index.html zeigt, dass es Dr. G. durchaus um Umgang mit
VerhaltensPRAXIS geht !

... das wollt ich der Vollständigkeit halber denn doch noch anfügen.

Di.
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Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#35von Daisy » 19. Jan 2013, 12:49

Hallo Ihr - ich habe mich nicht angegriffen gefühlt, ich habe nur die Reaktion nicht einordnen können. Lieb von Euch, dass Ihr nochmals darauf eingeht.
Ich dachte mir auch, dass es etwas anderes ist, wenn man das alles "live" erlebt als darüber zu berichten. Deswegen überlege ich mir halt, wie ich das in Zukunft besser 'rüber bringen kann, in schriftlicher Form. Aber da muss man wohl immer Abstriche machen.
Richtig, er ist Verhaltensbiologe und bietet auch - per Fragebogen und Telefonaten - Unterstützung bei Verhaltensstörungen an. Hierum ging es in dem Vortrag nicht und ich habe es nicht erwähnt, weil ich keine "Schleichwerbung" machen wollte (bin da lieber vorsichtig, weil ich niemanden in Schwierigkeiten bringen möchte).
Ich bin auch der Meinung, das Verhaltenstherapie ein seeehr gefährliches, sehr differenziert anzugehendes Thema ist. Und zunächst mal bei ALLEM hinterfragt werden muss, ob wirklich medikamentöse Unterstützung notwendig ist, oder ob nicht eher eine erzieherische Thematik dahinter steckt (ich denke da z.B. auch an die Gabe von Tabletten bei ADHS Kindern. Sind sie WIRKLICH "krank" oder einfach nur allein gelassene, orientierungslose, haltlose arme Wesen?). Und, was in meinen Augen hinzu kommt - das Problem ANSICH ist ein Leben lang latent, ob mit oder ohne Tabletten, mit oder ohne entsprechender Erziehung. Ein Grund, weshalb es mit meiner Daisy nie zu wirklich bösen Zusammenstößen kam ist, weil ich IMMER aufgepasst habe und mir IMMER gewahr war und bin, WAS in diesem Hund steckt. Ich habe gelernt, damit und mit ihr umzugehen, rechtzeitig Zeichen zu erkennen, um gegen zu steuern (DAS ist dann die Erziehung, die greift). Vielleicht ist es etwas schwierig, mich hier so kurz verständlich zu machen, aber ich belasse es jetzt mal dabei. Ansonsten wird das zu umfangreich.
Also, zu seinem "Lieblingsthema" Kastration werde ich im Laufe des Wochenendes noch kommen. Ist sehr interessant. Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#36von huetefuchs » 19. Jan 2013, 16:25

Daisy hat geschrieben:bei ALLEM hinterfragt werden muss, ob wirklich medikamentöse Unterstützung notwendig ist, oder ob nicht eher eine erzieherische Thematik dahinter steckt


...genau so isses, Petra !
Ich wusste, dass Herr Gansloßer eigentlich ein sehr ganzheitlich denkender Wissenschaftler ist - er ist ohne Zweifel ne Kapazität auf seinen Gebieten.
Deshalb hatte ich mich auch etwas gewundert über diese konzentrierte Biochemie ; insgeheim hab ich bewundert, dass Du Dir diese ganzen
Zusammenhänge in dieser Breite GEMERKT hast. :doo

LG
Di.
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Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#37von Daisy » 18. Aug 2013, 16:40

Hier ein paar Fotos von unserem Besuch bei der gestrigen Veranstaltung von Normen Mrozinski "Weit und breit kein Schaf in Sicht". Es ging vorwiegend um die Haltung von Altdeutschen Hütehunden und auch Borders bzw. Australian Shepherds ausserhalb der Nutzung fürs Hüten, also in Privathänden. Wie gehe ich mit diesem Hund um, was kann ich mit ihm machen oder halt besser von Anfang eben nicht, was muss ich bei der Erziehung beachten.

Es waren einige Strobel und zwei Schafpudel vertreten, sowie Kelpie-Mischlinge und zwei Harzer Fuchs Hunde, neben seinem eigenen Junghund, auch ein Harzer Fuchs, und natürlich Border und Australian Shepherds.

Ich möchte keine Schleichwerbung machen und stelle auch keine Fotos von Teilnehmer bzw. Referent ein bzw. werde auch den Ablauf nicht schildern. Das vermeidet einfach Missverständnisse und Missinterpretationen, auch in das, was von mir geschrieben würde.

Mir hat das Seminar und auch die Art und Weise, wie er über das Thema referierte sowie die praktischen Übungen an sich (Distanzkontrolle, Ablenkung des Hundes, Alternative Fährtensuche (hobbymässig beim Spazieren gehen) gut gefallen; und das Thema an sich finde ich sowieso interessant; wie gesagt, gut aufbereitet und durchgeführt, aufgeteilt in einen theoretischen und praktischen Teil

Daisy hatte eigentlich keine Lust und war recht ungnädig. Aber wir haben ja nur zu geschaut, nicht mit gemacht. Das brauche ich meiner 12 Jahre alten Weibi wirklich nicht antun.
Ich musste mich zwar immer etwas abseits halten, weil sie sonst gleich jeden nieder macht, der ihr zu nahe kommt -sie braucht eine recht große Individualdistanz, um mal mit Fachjargon herum zu schleudern. Aber wir haben es gut gemeistert. Sind ja auch geübt.

Fotos hier nur von Daisy und der Landschaft, die mich sehr an unsere fränkische Schweiz erinnert, wenn auch der Baumbestand im Taunus wohl vorwiegend Laubbäume sind.

Die Unterbringung. Ein sehr nettes Hotel, Die Zimmer zwar etwas altmodisch, aber sehr sauber. Und preislich auch o.k.
Das Essen war hervorragend.

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Der Bachlauf war fast völlig ausgetrocknet an den meisten Stellen.
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Schöne Gegend, nicht wahr ?
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Der Wald des Räubers Hotzenplotz

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Der Hund des Räubers Hotzenplotz ---
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in Spähposition -
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und Sniper-Stellung -
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Hier geht BESTIMMT bald ein Bus NACH HAUSE ----
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Oh, fahren wir jetzt nach Hause....? JA ?????
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WIE, später erst - ???????
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Daisy
 

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#38von Zottelpudel » 18. Aug 2013, 18:40

Dankeschön Petra - die Fotos sind prima! Normens Fuchs muß ein ganz schönes Kaliber sein, was man immer so liest, oder?

Also meinst, daß sich so ein Seminar lohnt? Ich hab jetzt auch was gefunden... mal sehen.
Zottelpudel
 

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#39von Daisy » 18. Aug 2013, 19:00

Ja, ich glaube schon, dass es sich lohnt, so eine Art Seminar mal zu besuchen. Es ist nie verkehrt, sich die Ansichten oder Erkenntnisse anderer anzuhören und vielleicht sogar noch was daraus zu lernen.
Den Leder-Vortrag am Vorabend habe ich nicht besucht. Da ging es spezifisch um das Thema "Die Hunde der Schäfer". Leder ist ja bekannt für sein allumfassendes Wissen zu Hütehunden und generell zu Hunderassen sowie auch der Arbeit von Schäfer, Hütehund und Schafen. Aber, wie gesagt, zu dem Vortrag kann ich nichts sagen, da war ich nicht bei.

Der Fuchs ist noch ein sehr junger Hund. Ich bin kein Hundeexperte, aber der Hund war einfach nur SÜÜÜÜÜSSSSSS (ich winke gerade mit hellblauen und rosa Wattebäuschchen und klimpere mit den Wimpern.... ;-)
Er hat es sich in den Armen und auf dem Schoß einer Seminarteilnehmerin einige Zeit lang bequem gemacht --- Also, auffällig war an dem Hund nix. Aber ich denke, dass er bei diesem Halter in den genau richtigen Händen ist.

Es gibt immer mal wieder Seminare und Workshops, auch in meiner Gegend. Wenn mich ein Thema interessiert, gehe ich heute noch ab und an zu einem. Dass ich so weit gefahren bin, um ein Seminar zu besuchen, ist für mich eigentlich ungewöhnlich. Aber das Thema selbst fand ich halt interessant.

In der Anfangszeit mit Daisy habe ich sehr oft Seminare bzw. Vorträge besucht - Hundeerziehung, biologische Aspekte, Umgang mit schwierigen Hunden, mit jagenden Hunden, Fährten/Tracking und Trailing, usf. Von allem habe ich ein bisserl was mit genommen an Wissen und eventuell umsetzbaren Möglichkeiten. Aber nur, sofern ich selbst mich auch damit identifizieren konnte bzw. es mir plausibel erschien. Wenn jemand anfing mit "rufen Sie mit ganz hoher Piepsstimme hier und machen Sie ein bisschen Action, um für ihren Hund interessant zu werden" habe ich z.B. das nicht gemacht, weil das erstens nicht meine Art ist, ich zweitens das sowieso für bescheuert halte und ich drittens davon überzeugt bin, dass mich dann auch mein Hund für bescheuert gehalten hätte. Und wie soll er meine Ansagen dann noch Ernst nehmen. Naja, das halt nur als Beispiel.
Daisy
 

Re: Man bildet sich ja weiter...

Beitrag#40von Dietmar » 18. Aug 2013, 19:27

Hi Petra,
da warst Du ....ich hatte es in der Shoutbox (Seite zurück) schon geschrieben ,
nur ca 17 km von Waldems/Wüstems entfernt , also da , wo am 2. Septemberwochenende
auf dem Schäferhof BERBALK hüterisch was zu sehen wäre ....
nur so als Info ...

Die Fotos sind sehr schön -

@Antje .... was haste denn im Blick ?

Di.
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