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Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#1von maica » 22. Okt 2013, 13:27

Wie schätzt ihre das Temprament eure Hunderassen ein, im Vergleich zu Border Collie und anderen Schäferhunderassen ?

Werden sie als Leichtführig bezeichnet ? Wie ist das Nervenkostüm, hohe und eher niedrige Reizschwelle ?

Könnte ihr mir dazu schreiben, damit ich diese Hunderassen besser kennenlerne ? Danke!
maica
 

Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#2von Dietmar » 22. Okt 2013, 19:58

Hallo Maica,

.... also wir haben hier in unserem Mini- Forum gegenwärtig
einen Kuhhund , einen Schafpudel , eine Süddeutsche Schwarze ( und ich hatte mal nen Fuchs) .....
Bei dieser Datenlage kannst Du natürlich nicht erwarten , ein repräsentatives Meinungsbild zu bekommen.

Ich könnte Dir viel zu Deinen Fragen schreiben , weil ichs schon jahrelang mache (das schreiben) ....
(s. www.huetefuchs.de) .... will das aber ungern als erster tun .



LG
Dietmar


.... wer schonmal nen DSH zur SchH3 geführt hat , wird mit nem Altdeutschen keine Probleme haben ...
soviel vorneweg ....
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Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#3von Chica » 23. Okt 2013, 10:27

Moin Maica,

also, ich bin die mit dem Kuhhund. :46765hngf:
King ist auch nicht unbedingt beispielhaft für Deine Frage, da er durch seine Vergangenheit (Tierschutz), vom Verhalten sich anders entwickelt hat!
Bei Interesse hier bild-f22/king-westerwalder-kuhhund-t25.html?hilit=king%20king , nachzulesen.

Ich habe eine zeitlang Hunde aus einer Schäferei hier bei mir gehabt, um sie vorzubereiten, danach sind sie an der Herde weiter ausgebildet worden.
Ich empfand 90% der Hunde leichtführiger, als die DSH wobei da ja auch nicht jeder Hund gleich ist!
Die hätte ich mir sehr gut AUCH in einer Familie vorstellen können!
Die anderen 10% waren wirklich nur an Schafen richtig glücklich!
Das beste Beispiel ist ein schöner Schwarzer, Dietmar Du erinnerst Dich *gg*
Wenn ich sie mit den BC vergleiche, die ich ebenso hier hatte.... nein, so extrem waren die AH nicht!
Ich habe einen eigenen BC- DSH/Mix (Lou-Lou), beide Eltern waren arbeitend, sie ist ein Workerholiker und wäre als reiner Familienhund nicht glücklich!

Hm, Reizschwelle, das Wort gefällt mir nicht mehr so gut, da Hunderassen damit so in Schubladen gepackt werden....aber vieles ist auch nur Gewohnheit......ich würde es mittel nennen.....
Sie sind in der Regel geduldig und nicht nervös, vielleicht etwas stur ;-)

LG
Mara
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Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#4von Dietmar » 23. Okt 2013, 16:05

maica hat geschrieben:Wie schätzt ihre das Temprament eure Hunderassen ein, im Vergleich zu Border Collie und anderen Schäferhunderassen ?

Werden sie als Leichtführig bezeichnet ? Wie ist das Nervenkostüm, hohe und eher niedrige Reizschwelle ?




Bild

:huhuhu

Wenn ich nur meine Erfahrungen mit LARA (Fuchs s. oben) berichtete, würde Maica sicher ein falsches Bild vermittelt, denn ich würde
vorwiegend Bezug nehmen auf DAS , was Aufzucht (bei der Züchterin) , Umwelt- , Haltungsbedingungen und ein bischen Erziehung aus
ihr haben WERDEN lassen (!).
Ich denke, DAS möchte Maica aber nicht in erster Linie wissen - oder ? Ich gehe eher davon aus, dass Maica etwas über das
"Rohmaterial" (ums mal drastisch zu sagen) der Hunde erfahren möchte , also das, was man in aller Regel und aller Wahrscheinlichkeit nach
vom Züchter "geliefert" bekommt, DAS, womit man "zurecht kommen" muss ...

Nun sind Hunde keine Kühlschränke, die in einer Serie ausgeliefert , alle Funktionen identisch ausführen, - das weiß jeder.
Cesar Milan , den man als Hundesachverständigen lieben oder hassen kann wie man möchte , nennt 4 Punkte die das "Gesamtpaket HUND"
ausmachen :
1) Es handelt sich um ein TIER.
2) Ein Tier der SPEZIES HUND.
3) Ein Hund , der zu einer bestimmten RASSE angehört. (Mischlinge gehören halt mehreren Rassen an)
4) Ein Hund der Rasse xy mit einem NAMEN, einer PERSÖNLICHKEIT , ein "INDIVIDUUM".

Die Punkte 1 und 2 können wir hier unberücksichtigt lassen, sie sind im Zusammenhang anderer Fragen bzw. Problemlösungen aber
durchaus von Bedeutung.

Es gäbe keine RASSEN (s. 3.)) , wenn sie nicht den Sinn hätten, gewisse Eigenschaften ihrer Angehörigen quasi immer wieder
reproduzierend zu ERHALTEN , um sie denjenigen , die auf diese Eigenschaften angewiesen sind , immer wieder zur Verfügung
stellen zu können. So gibt es etwa die Jagdhunde für alle möglichen Einsatzzwecke der JÄGER.
So gibts Hütehunde in vielen Variationen , um die Bedürfnisse der SCHÄFER zu "bedienen" usw.

Innerhalb der Rassegruppe der HÜTEHUNDE (wie auch aller anderen Rassen und Rassegruppen) definieren sich grundlegende Wesenszüge
(also u.a. das , wonach Maica gefragt hat.... Temperament, Führigkeit , "Nervenkostüm", Reizschwelle) vor allem und zuallererst
über die ZWECKDIENLICHKEIT dieser Merkmale im Arbeits- bzw. Tätigkeitsumfeld !
Je besser man also über dieses Arbeitsumfeld, das ja mal zur Entsehung der Rassen geführt hat, BESCHEID WEIß , desto
genauer kann man Maicas Fragen beantworten.

Und genau HIER stehen wir schon seit Jahren (!) vor einem Problem : WER WEIß BESCHEID ? Na - DIE SCHÄFER , DIE, die mit den Hunden
genau DAS machen, wofür die DA SIND ! .....als da wäre : Hier in unserem schönen Deutschland und seinen topografischen und
landwirtschaftlichen Strukturen mittlere bis große Schafherden DEREN Zwecken zuzuführen , sie also SO zu beaufsichtigen, dass
die HERDE (!) ihren Zweck möglichst effektiv erfüllen KANN ! (Hüten ist niemals Selbstzweck, sondern eine notwendige Funktion
im Sinne der Wirtschaftlichkeit einer Herde (,die noch nach altem Brauch von Weidefläche zu Weidefläche zieht, das muss man dazu sagen!)

Einem SCHÄFER muss das niemand erklären, das ist sein täglich Brot ... Ein Schäfer hat keine Zeit, sich darüber längelangs in
irgendwelchen Internetforen auszulassen , wir sind IMMER , wenn es um Schlußfolgerungen aus dem HütehundZWECK auf die
Wesensvoraussetzungen der Hunde geht , auf mehr oder weniger LAIENHAFTE "ÜBERSETZUNGEN" (!) angewiesen !
DAS (!) , also die möglicherweise unterschiedlichen Auffassungen der "Übersetzer" aus dem "Hobbylager" , sind der Grund dafür,
dass man gerade zu Hunden wie den Altdeutschen Hütehunden so Unterschiedliches hört oder liest, gerade was die von Dir, Maica,
angesprochenen Wesensbestandteile betrifft. Unter diesen "Übersetzungsproblemen" "leidet" die Szene schon seit langem.

Soviel erst mal zur zweifelhaften "Legitimation" aller, die sich als "Hobbyhalter" (mich selbstverständlich eingeschlossen)
an Antworten auf Deine Fragen versuchen.
.... in einem weiteren Beitrag hier ... werde ich mal MEINE laienhafte "Übersetzung" kurz darlegen.


LG
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Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#5von Daisy » 23. Okt 2013, 19:40

Eventuell wäre mal interessant zu erfahren, was Du denn so vor hast mit einem zukünftigen AHH, hier eben dem Harzer Fuchs. Deine Intro verstehe ich so, dass Du Dir einen zum einen aus optischen (sie sind sehr hübsch) und desweiteren aus dem Grund, dass Du annimmst, dass sie noch nicht so kaputt gezüchtet seien wie die DSH (das wird aber schon noch kommen) anschaffen möchtest.
Ist ja beides verständlich. Du bist ja offensichtlich recht aktiv in puncto Ausbildung, Hundesport etc. Möchtest Du das mit diesem zukünftigen Hund ebenfalls machen?
Daisy
 

Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#6von Dietmar » 23. Okt 2013, 21:30

:foxi
bist Du noch DA, Maica ???
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Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#7von Dietmar » 24. Okt 2013, 19:22

.Hi,

ich hab mir das anders überlegt .....
WAS bringt es für Maica , wenn ich (wer bin ich denn ?) hier auch nochmal zum zigsten male sage, wie ICH
die Altdeutschen einschätze ? Das ist ein simples FORUM hier .... KEINE(R), der auch nur halbwegs bei Verstand ist,
gründet .... oder sollte seine Entscheidung auf ausgerechnet FORUMSBEITRÄGE gründen !

...ich machs mir also einfach , auch , weil ich es nicht (mehr) einsehe , dass ich mir hier stundenlang Gedanken mache und tippe,
was am Ende doch keinen Wert hat .....


Alle FRAGEN beantworten sich für einen HundeKENNER eigentlich über diese MEINE FRAGE(N):
Welche Wesensausstattung ist einem Hütehund nützlich und zuträglich , der sich DER Aufgabe gegenübergestellt sieht,
die die folgenden Bilder zeigen ? WAS muss ein Hund mitbringen , um dem Schäfer wirklich NÜTZLICH ZU SEIN ?

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild






DAS HIER ....wäre dagegen die typische BORDER-Lage :
WAS ist IHM NÜTZLICH ?
Bild

Bild


Ich denke , es hilft manchmal sehr , sich auch ein paar eigene Hintergrundgedanken zu machen - oder ?

LG
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Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#8von Dietmar » 31. Okt 2013, 20:40

NUR GUT , dass ich mir keine weiteren Gedanken gemacht habe ......
@Mara ..... Du kennst den roten Knopf .... aber "Beiträge erhalten" ....***ggg

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Re: Temprament von Schäfer und Hütehunde ?

Beitrag#9von Chica » 31. Okt 2013, 21:02

Hi Dietmar,

....das habe ich auch schon gedacht..... :46765hngf:

LG
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