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The U S of A

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Beitrag#1von Daisy » 15. Jul 2013, 20:59

Dietmar hat mich ermuntert, ein wenig von meiner Zeit in USA zu berichten.

Ich komme dem gerne nach, wenn es auch schon ein paar Jährchen zurück liegt.

Nun, fangen wir mit Kapitel 1 an – Mein erster Eindruck

Es ist ein bisschen schwierig, meine Eindrücke und meine Meinung über USA und die Amerikaner und ihre Art zu leben von meiner persönlichen Geschichte zu trennen. Alles, was man erlebt und erfährt ist nun mal subjektiv. Und es entspricht einem oder nicht. Mir persönlich, um dies vorweg zu schicken, entsprach das Leben in USA sehr. Ich habe dort gerne gelebt, mochte die Menschen, die Art, wie man miteinander umging, die grundsätzliche Einstellung zum Leben.
Man darf keine „deutschen“ Standards für ein Leben in einem fremden Land ansetzen. Man passt sich ein oder eben nicht, so einfach ist das. Wenn man sich wohl fühlt, dann passt man sich sehr gerne und sehr leicht ein. Wenn nicht – es gibt immer die Möglichkeit zurück. Das gilt für alle Ausländer, überall.

Nun zu meiner ersten Reise nach USA und somit meinen ersten Eindrücken.
Anfang der 80er – die Zeit ist wichtig, denn das waren halt noch andere Zeiten – machte ich mich nach dem Schulabschluss auf zu meinem ersten Flug zu Freunden in den Südstaaten.

Nur mal so, im Zuge des „remiscing“:
Airlines: PIA (Pakistan International Airlines). Reiseroute: Via Bahn nach Franfurt/Main, Flug nach Paris, Weiterflug JFK, Umsteigen zum Flug nach Atlanta, Georgia, Umsteigen in den Weiterflug nach Savannah, Georgia. Reisedauer: 23 Stunden. Reisekosten: DM 1.400; für damalige Verhältnisse für eine solche Reise ein Schnäppchen.

Globalisierung, daran dachte kein Mensch, man kam auch so entweder miteinander aus oder halt nicht.

Wohin gegen die „political correctness“ bereits langsam ihre Schatten voraus warf – vor allem in USA, vorwiegend jedoch in den Großstädten. Die jedoch gehörten sowieso nie zu meinem Reise- oder später auch zu meinem Wohnziel. Ich habe mir zwar einige mehr oder weniger kurz angesehen - doch meine Aufenthalte spielten sich vorwiegend in den Outskirts oder gänzlich "BFE" (kein schöner Begriff für "Pampa, daher habe ich ihn nicht ausgeschrieben).

Das erste Ziel waren nun die legendären Südstaaten, da dort meine Freunde verstreut waren. Mein Plan war, sie alle zu besuchen – via „Hitchhiking“. Das habe ich auch getan, tolle und viele schöne Erlebnisse. Tolle und viele liebe Menschen. Korrekt, ich hatte Mordsglück – aber wenn man jung ist, noch dazu eine naive Deutsche – hey, was soll denn da passieren.. ? (ein Glück, dass mein Vater das nicht mehr mit bekommt, ansonsten bekäme er noch 30 Jahre später einen Herzinfarkt. Ich habe es ihm nie gesagt, genau aus dem Grund ;-).

Sprachlich waren die Südstaaten für mich zunächst eine Katastrophe. Ich und mein studiertes Oxford-Englisch und dann das, mitten d’rin im „Southern Drawl“ ☺ -
Die Südstaatler sind stolz auf sich, sehr stolz. Inklusive ihres Southern Drawls, inklusive ihres Bibel-Belts, inkl. des verlorenen Civil Wars. The South will rise again... ! You bet it will ;-)...

Ich wurde mit offenen Armen empfangen – im Grunde schon bei Immigration und Zoll am JFK. Naja, man muss natürlich Abstriche machen – ein junges Mädel aus Deutschland wird natürlich zuvorkommender behandelt. Heute würde auch mir das wohl ein bisschen anders gehen. Aber das ist so, überall auf der Welt. Und es ist auch in Ordnung so. Alles hat seinen Ort und seine Zeit und seinen entsprechenden Sinn in der Begebenheit.

Doch grundsätzlich wurden und werden allen Frauen unabhängig ihrer Altersklasse (☺) die Türen aufgehalten ... Man ging und geht offen, freundlich und zuvorkommend miteinander um.
Die Amerikaner mögen zwar einen etwas eigenartigen Ess-Stil haben - sie schneiden z.B. erst ihr ganzes Fleisch, legen dann das Messer neben den Teller, nehmen die Gabel in ihre führend Hand, wohingegen liegt dann die freie Hand nicht auf dem Tisch neben dem Teller sondern ist unter dem Tisch zu halten. Angeblich hat das etwas mit Cowboy und Colt in früheren Zeiten zu tun - always be ready to draw - oder so ähnlich.
Nichts desto trotz: In Sachen ordentlichen und anständigen Benehmens kann sich jeder Deutsche - vor allem "Mann" (nix für ungut, Dietmar und die anderen deutschen Herren, die dies lesen ... ;-) eine gehörige Scheibe von den Amerikanern abschneiden.

In den Südstaaten ist es sehr häufig, dass junge Mädchen bzw. Frauen auch von Wildfremden mit „Hon’ “ (also Abkürzung für „Honey“) oder „Sweetie“ angesprochen werden. Und nicht unbedingt von Männern, sondern von älteren oder gleichaltrigen Frauen. Wenn man also an der Kasse steht und man wird gefragt „That’llbeall,hon ?“... tja, sobald man das „Draw-len“ hat sacken lassen und somit mit etwas Verspätung verstanden hat, was da gefragt wird ist das zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, ich wiederum fand es nett, ich finde es heute noch nett.

Es hat überhaupt nichts mit „herabwürdigend“ zu tun. Es ist einfach nur eine dieser beiläufigen Anreden, die auch mal ein Lächeln beim Angeredeten hervor rufen oder etwas bessere Laune machen, wenn vielleicht der Tag ansonsten bislang recht frustrierend war.

Von einem Tankwart, der Benzin ins Auto pumpte – war auf einem HWY von Savannah nach Montgomery, Alabama – dachte ich wirklich, dass er mit meiner Begleitung, die das Auto fuhr, befreundet gewesen sei ---

Zu der Zeit war um jeden Baum ein gelbes Band angebracht – the yellow ribbon around the old oak tree. Es war für die Geiseln in der amerikanischen Botschaft im Iran. Sturz des Schahs Reza, Machtübernahme durch Khomeini.
Hier ein Link, ein bisschen Geschichtsunterricht ist ja auch nicht verkehrt ☺
http://einestages.spiegel.de/static/aut ... ungen.html
Die Amerikaner hatten dazu vorwiegend eines zu sagen: We’ll get our guys out of there, whatever it takes.
Und viele Jahre später erfuhr ich durch persische Freunde, dass die meisten gebildeten und wohl situierten Iraner zu Hauf ebenfalls in dieser Zeit geflüchtet sind – nach Canada, USA und Deutschland.

Bildung, tja, an unsere DAMALIGE Schuldbildung kam die Highschool nicht ‚ran. Und ich habe Amerikaner getroffen, die nicht wussten, dass Paris die Hauptstadt von Frankreich ist. Sie wussten auch nicht, dass Bonn die Hauptstadt von Deutschland war – die meisten dachten, es sei Berlin .... ;-)

Ich bin jedoch nicht ein einziges Mal auf Ablehnung oder Feindseligkeit oder die Unterstellung gestossen, ich sei eine arrogante Deutsche oder gar eine Anhängerin des zu diesem Zeitpunkt gerade mal 35 Jahre vergangenen III Reichs. Die Leute waren im Gegenteil wissbegierig bis hin zur Neugierde. Und haben sich, nachdem sie mir Löcher in den Bauch gefragt hatten, wieder ihrem Amerikanisch-Sein zugewandt.
Ich bewunderte dieses selbstverständliche, unüberhebliche Selbstbewusstsein der eigenen Identität, der eigenen Identifizierung mit dem eigenen Land.

Zum Abschluss des ersten Kapitels hier Links zu den Gegenden, die ich in diesem Zeitraum besucht habe.
Das nächste Kapitel wird dann in andere Gegenden führen, zu anderen Erfahrungen – mit der Arbeitswelt, mit Wohnungssuche, mit College, mit den Indianern.

Also – to be continued

Savannah, Georgia
http://www.officialsavannahguide.com/

Atlanta, Georgia (dort stand damals am Stadteingang ein riessiges Schild: Our Police is underpaid and overworked, so please watch out when you ride the subway)
http://www.exploregeorgia.org/region/atlanta-metro

Montgomery, Alabama
http://www.city-data.com/city/Montgomery-Alabama.html

Middlesborough, Kentucky
http://www.city-data.com/city/Middlesbo ... tucky.html

New Orleans, Louisiana
http://www.neworleanscvb.com/calendar-events/

Tallahassee, Florida
http://www.tripadvisor.de/Attractions-g ... orida.html
Daisy
 

Re: The U S of A

Beitrag#2von Dietmar » 15. Jul 2013, 21:58

W O W !!!!

Dankeschöööön , Petra !
.... jetzt "linke" ich mich erst mal durch die USA ....

.... fühl Dich FREI , mehr zu berichten .....
den Appetit haste nun angeregt ***ggg

LG
Dietmar
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Re: The U S of A

Beitrag#3von Chica » 15. Jul 2013, 22:07

Hallo Petra,

:a007: Bild

Ich finde, Du hast eine große Begabung zum Erzählen/Schreiben!
Auch ich freue mich schon auf die Fortsetzung - Bitte!

LG
Mara
Chica
 

Re: The U S of A

Beitrag#4von Dietmar » 16. Jul 2013, 20:56

Hi Petra ,,,,

"Servicewüste Deutschland " ...ist ja nun fast ein geflügeltes Wort .....
wenns Dir irgendwo/wie reinpasst , WIE sieht Einkaufen im Supermarkt (...Walmart)
in den US of A aus im Vergleich mit HIER bei uns ..... was würde Mara und mir auffallen .....
?
Würde uns überhaupt was auffallen ?


....nur so ....wenns Dir in den Kram passt ...

LG
Dietmar




...... achso ..... WIE hast DU Dich DRAUßEN in der freien Natur dort gefühlt ???? (im Verggleich zu HIER)
DORT GIBTS ja nun mal Kreaturen , die einem durchaus gefährlich werden können .....
je nachdem , wo man ist ....
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Re: The U S of A

Beitrag#5von Daisy » 16. Jul 2013, 22:33

Tja, Dietmar - was würde Euch auffallen -

Ihr würdet gegrüßt werden, Ihr würdet angelächelt werden, Ihr würdet freundliche beraten werden, wenn Ihr eine Frage habt. Und man würde Euch sofort voller Feuereifer in der "Gun-Section" eine tolle Waffe anbieten.

Man würde grundsätzlich an der Kasse die Individual-Distanz einhalten - NIEMAND würde Euch in den Nacken atmen oder auf Körpernähe aufrücken, das gibt es nicht. Es könnte nämlich auch dazu führen, dass derjenige, der sich zu so einer Nähe gegenüber einem Fremden erdreistet, eine eingeschenkt bekommt - z.B. Aber vorwiegend deswegen, weil man schlicht und ergreifend einem anderen nicht auf die Pelle rückt, basta.

Ich kenne keinen Amerikaner, der sagt: In Deutschland ist vieles schlechter als in USA. Ich kenne viele Amerikaner, die sagen: Deutschland ist soviel anders als USA, aber ich ziehe mein Heimat vor.
Ich möchte nicht werten, nur berichten. Dass ich persönlich USA sehr mag und auch die Amerikaner, ich auch vieles nach wie vor vermisse, was mir in USA besser gefallen hat, hat einfach mit mir selbst zu tun.

Es sind völlig andere Umstände, Voraussetzungen, Hintergründe, geografische Gegebenheiten, Vergangenheiten. Wie gesagt - entweder mag man es oder eben nicht.
Zuletzt geändert von Daisy am 17. Jul 2013, 06:21, insgesamt 2-mal geändert.
Daisy
 

Re: The U S of A

Beitrag#6von Daisy » 16. Jul 2013, 22:46

Sorry - hier steht nix. Ist auf einen "Severe User Error" meinerseits zurück zu führen.
Zuletzt geändert von Daisy am 17. Jul 2013, 06:26, insgesamt 1-mal geändert.
Daisy
 

Re: The U S of A

Beitrag#7von Daisy » 17. Jul 2013, 06:25

Kapitel 2 gibt es demnächst

- aber zuvor noch eine kurze Rückkehr zu den Südstaaten, auch wenn folgendes im Grunde auf die gesamten USA zutrifft: Es dauerte einige Zeit, bis ich begriff, dass sich der „wahre christliche Glaube“ nicht nur auf die uns geläufigen Glaubensrichtungen, die ja nun wiederum jede für sich davon überzeugt ist, der einzig wahre Glaube zu sein wie also katholisch und evangelisch beschränkt – Oh Nein: Es gibt Methodisten, Baptisten, Evangelisten, Apostoliker und innerhalb dieser Glaubensrichtungen wiederum vielerlei Unterteilungen, wie z.B. die methodistischen Baptisten, baptistischen Methodisten, protestantischen Evangelisten usf. Die wiederum selbiges auch von sich behaupten. Die Amerikaner sind – man mag es kaum glauben – ein sehr gläubiges Volk. Es gibt nach wie vor die „Sunday School“ für die Kinder. Und die Sonntagsmessen der Baptisten und der Methodisten (egal welcher „Unterrichtung“) können wirklich ein seeehhhr interessantes Erlebnis sein. Jedoch im Grunde vorwiegend in den kleinen Gemeinden.
Zu dem Thema „einzig wahrer Glaube“ gibt es eine Geschichte eines Chemie Studenten, die um ganz USA wie auch einen Teil der Welt gereist ist. Es sollte eine Arbeit zu dem Thema „Ist die Hölle endothermisch oder exothermisch“ geschrieben werden“. Hier der Link zu der Arbeit – sie ist inzwischen über das ganze Internet verbreitet, es gibt sehr viele Versionen davon. Die Version, die ich in dem Link eingestellt habe ist mir mal von einem alten Studienfreund als die „richtige“ genannt worden. Solltet Ihr die Arbeit auf Deutsch haben wollen, ich schicke Euch gerne meine Übersetzung zu.

http://www-users.cs.york.ac.uk/susan/joke/exoendo.htm[/quote]
Daisy
 

Re: The U S of A

Beitrag#8von Chica » 17. Jul 2013, 08:11

Moin Petra,

merkwürdig, es sind noch nie Beiträge "verschluckt" worden, wohl aber gar nicht abgeschickt.... :1244:

Ich finde es sehr interessant, was Du schreibst, manches würde ich mir für uns hier auch wünschen!
Du brauchst nicht zu antworten, aber ich frage mich, warum Du wieder nach Deutschland zurückgekehrt bist?

LG
Mara
Chica
 

Re: The U S of A

Beitrag#9von Dietmar » 17. Jul 2013, 09:57

:moi :moi ,

.... hihi - jooo Petra , dass es "drüben" gar nicht so einfach ist, "glaubensmäßig den Überblick zu haben" , "glaube" ich gerne.
Ich denke, WENNs uns (und das stand ja mal im Raume) in die Staaten verschlagen HÄTTE , dann wäre eine dieser Richtungen bestimmt
ein erster Anlaufpunkt gewesen ... im zweiten step hätt ich dann "meine eigene church" aufgemacht ***ggg ....
.... :01de6b1136:

Warum ich die Situation beim ganz normalen Einkaufen ansprach - ich ärgere mir hier dauernd nen Wolf ...
Da kommste (etwa Samstags) mit nem wohlgefüllten Einkaufswagen zur Kasse .... staust Dich erstmal bis
zum Fließband vor , packst den Kram aufs Band ...vorne packt dein Vorgänger noch seine letzten Sachen eiligst
in seinen Wagen - währen DEINE Artikel sich in einem Höllentempo hinten in der "Auslaufzone" stapeln ...kreuz und quer ...
so schnell kannste den Kram gar nicht wieder zurück in die Karre packen - es soll ja auch alles möglichst heile bleiben ...
und von hinten rollt der Nächste an ...

In amerikanischen Filmen sieht man öfter , dass einem DORT wohl von speziell dafür engagierten Angestellten GEHOLFEN wird ...
die packen einem die Sachen offenbar auch gleich sorgfältig in Tüten .... WENNS STIMMT ??!



...zum Thema Frömmigkeit bzw. Glauben nur ein Beispiel
http://www.youtube.com/watch?v=PxJzNpQT ... iz026V-RHQ

LG
Di.
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Re: The U S of A

Beitrag#10von Daisy » 17. Jul 2013, 18:18

Ja, ich weiss was Du meinst, Dietmar. Und richtig: Es steht meist ein Rentner oder ein Schüler, die sich was dazu verdienen wollen, am Ende des Kassenbands, packt für Dich in Papiertüten (auf speziellen Wunsch auch in Plastiktüten), bringt es Dir auch zum Auto und hilft Dir, Deine Einkäufe ins Auto zu verfrachten. Diese Leute werden meist nicht von dem Laden bezahlt sondern "ernähren" sich vom Trinkgeld - weil sie's brauchen, Dietmar. Sie brauchen das Geld - auch die Rentner, die eben keine ausreichende Rentenversicherung während ihres Arbeitslebens abgeschlossen haben oder abschliessen konnten. Die Kehrseite dieser Medaille.
Aber ich glaube, Deutschland ist davon auch nicht allzu weit mehr weg. Wir weigern uns nur noch, diese Situation wahr zu nehmen und brüsten uns weiterhin damit, dass wir in einem Sozialstaat leben würden. Nur, dass der eigentlich zwischenzeitlich ein sozialistischer Staat ist.

Tja, Mara, es hat familiäre und persönliche Gründe, warum ich nach Deutschland zurück gekommen bin. Wäre es nur um meine eigenen Belange und Wünsche gegangen, so würde ich heute noch in USA leben. Doch sieh's mal so - wahrscheinlich wäre ich dann nie in diesem Forum gelandet .... :1157:
Daisy
 

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