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Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#1by huetefuchs » 13. Dec 2011, 20:26

Hallo erstmal,

ich pack das heutige SUCHvideo mal als Start hier mit rein .....

Wer über meine dort geäußerten Ansätze vorschnell die Nase rümpft, der soll erst mal LIVE versuchen ,
einen solchen Sachverhalt ansichtsmäßig verbal SELBER zu formulieren ...... das nur vorab .....


Was ich im Video zum Schutztrieb sage , gilt natürlich für den DSH (!) und nicht für Laras Artgenossen ...
kommt nicht deutlich genug rüber ...deshalb schreib ichs hier ....
www.youtube.com Video from : www.youtube.com

Gemütlich am PC schreibt sich das erheblich leichter ....***lach

WAS ich sagen will , ist Folgendes :
1.) Die zuchtrelevante Verhaltensbasis - also DAS , was einem Zuchthund abgefordert wird , ist bei den AH SCHMALER (!)
als bei den Deutschen Schäferhunden ... unter anderem EIN Grund dafür, warum SIE (die DSH) sich zu diesen
universal einsetzbaren Gebrauchshunden entwickelt HABEN , während die Altdeutschen weitgehend Spezialisten BLIEBEN !
Die BREITE des über lange Zeit selektiv genutzten Verhaltensrepertoires bestimmt am Ende auch das Einsatzspektrum
der auf seiner Basis gezogenen Rasse !

2.) Wenn wir der gängigen Doktrin folgen , nach der sich das vom Jagdverhalten hergeleitete HÜTEvehalten per Selektion
ERHÄLT - und wenn wir davon ausgehen , dass sich auch ERWORBENE Eigenschaften und Verhaltensweisen IRGENDWANN
genetisch fixieren und ebenso tradiert werden , DANN dürfte sich DIES im Falle des DSH bewahrheiten.
Der DSH KANN seinen SelektionsORT , also den Hundeplatz und alles drumherum eben NICHT verleugnen.
Und WEILS dort BREITER angelegt zuging als auf der WEIDE , wo es "nur" auf EIN Kriterium in der Hauptsache ankam,
IST ER auch der universalere HUND !
Die partiell noch vorhandene Hüteveranlagung der DSH erklärt sich quasi über die "MITLAUFENDE" Vererbung der sich zufällig
ergebenden "Naturgegebenheiten" .

...meine Ansicht ....

Gruß,
Dietmar
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
A. Einstein 1879-1955

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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#2by huetefuchs » 13. Dec 2011, 22:14

....ich kann ganz prima damit leben , wenn sich zu diesem Thema hier außer mir niemand berufen fühlt .
Das kenne ich aus langen Jahren und ich will das jetzt "forenpsychologissch" NICHT aufarbeiten .....
das hab ich mir abgeschminkt .
Der Beitrag oben ist deshalb auch vorwiegend nach DRAUßEN gerichtet !
Ich werde ihn fortführen ..... selbstverständlich

Di.
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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#3by huetefuchs » 14. Dec 2011, 14:31

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.... soll der Eine dem Anderen wirklich "folgen" ? ...oder besser "andersherum" ?






Mal unterstellt, es wäre "was Wahres dran" an dem , was ich im Startbeitrag in dürren Worten zu sagen versucht habe ....
selbst dann, wenns von "hf" kommt ,
dann eregben sich daraus ja wohl Folgerungen, die durchaus geeignet sind, auch dem zu widersprechen, was ich selber lange befürwortet habe !

Diese Folgerungen betreffen BEIDE - sowohl die Altdeutschen Hüte- (AH) als auch die Deutschen Schäferhunde (DSH) :

1) Auf die AH bezogen könnte man folgern:
Wenn man eine Entwicklung dieser Hunde in etwa so befördern will, wie sie die DSH genommen haben (!), dann muss man zuchtlenkend zumindest
ansatzweise analog handeln. Man müsste also weg vom alleinigen Selektionskriterium der wie auch immer festzustellenden Hütebefähigung
(sie wäre dann ein Kriterium unter anderen) und hin zu einer breiteren Streuung der zuchtrelevanten Richtmaße.
Zu Deutsch und platt gesprochen : Man müsste die Schäferbezogenheit der gegenwärtigen Zucht zugunsten breiter orientierter Privatzucht opfern.
Das würde bedeuten (.... ich schreibe im KONJUNKTIV ...bitte beachten !) , dass den Hunden zusätzlich andere , für eine breitere Öffentlichkeit
vielleicht "passendere" Maßstäbe und Kriterien auferlegt werden müssten, als das heute der Fall ist.
Die AH würden dadurch langfristig zu zivilisationstauglicheren Hunden (,um das Wort vom "Familienhund" mal zu vermeiden,) allerdings zu dem Preis,
dass sie auch erhebliche Prozente ihrer ganz speziellen Gebrauchshundeeigenschaften als Herdenspezialisten verlieren würden.
Man würde quasi die DSH-Geschichte wiederholen mit allem pro und contra .

Schon aus diesen wenigen Sätzen im Konjunktiv (!) dürfte hervorgehen, dass in einer Verbreiterung der privaten Zuchtbasis aber auch in einer
Gebrauchszucht ohne Regeln (also abseits der AAH) Risiken liegen, die man in Anbetracht der schnellen/kurzen Generationenfolge bei Hunden nicht allzu lange
hinnehmen darf . Die Zeit ist in diesem Falle der Feind des Potenzials der Hunde.


2) Der beliebteste Hund der Deutschen , zumindest, wenns nach der "Zulassungsstatistik" der Rassen geht, wird schon lange nicht mehr mit seinen
Namensgebern ("Schäfer-hund") auf irgendeine Weise verknüpft. - Dass er einmal aus HÜTEhunden hervorgegangen, genetisch also ein
solcher GEBLIEBEN ist, ist außer SV-Mitgliedern nahezu niemandem mehr präsent. -
Ich sags gerne immer und immer wieder .... wir quasi "Insider" überschätzen maßlos das Bewußtsein der "fremdhundelnden Normalbevölkerung"
oder interessierter Laien und zwar schon dann, wenn wir davon ausgehen , dass man "draußen" WEIß , dass ein "Schäfer" jemand ist , der mit
Schafen und sogar Hunden arbeitet. - Ich hab manchmal das Gefühl, wenn ich Leute drauf anspreche, dass kaum noch jemand ein SCHAF kennt,
geschweige denn das "Drumherum" ! ...zumindest dort ist dies so, wo nicht gerade ein Schäfer "umme Ecke" wohnt oder dort seinen Stall hat.

Insofern ist es mir nicht verwunderlich, dass man im DSH alles mögliche sieht , nur nicht seine Herkunft und genetische Grundveranlagung (bzw. g. Disposition).
Die Tatsache, DASS der DSH nicht mehr als Hütehund wahrgenommen wird , ist traurig genug - aber lässt sich daran etwas ändern ?
Können die ja wohl im Laufe der Generationen eingetretenen Defizite in punkto Hüteverhalten beim DSH irgendwie beeinflusst, korrigiert oder ausgeglichen (kompensiert)
werden ?
Ja - meines Erachtens ist das möglich ; ...allerdings nur unter Bedingungen , deren Eintrittswahrscheinlichkeit in heutiger Zeit immer unwahrscheinlicher wird.
Die Zahl der mit DSH noch aktiv hütenden Betriebe müsste sich erheblich erhöhen und umgekehrt analog zum oben Gesagten müsste der Anforderungskatalog
an HÜTENDE Zuchthunde aufs für die Hütefähigkeit Notwendige zusammengestrichen werden. Man müsste (Konjunktiv!) also im Prinzip Maßstäbe der AAH
übernehmen , den Selektionsschwerpunkt aufs Verhalten am Vieh legen und die Hunde damit wieder quasi vom "Zehnkämpfer" zum Spezialisten EINER Disziplin
führen. Das Wichtigste wäre aber, dass man in Bezug auf Hunde den Leistungsbegriff anders definieren müsste ! ...und zwar in Richtung gesundheitsABFRAGENDER
AUSDAUERLEISTUNG , was sich längerfristig durchaus positiv , weil selektiv , auf den Vitalitätsgrad der gesamten Population auswirken dürfte.
(In meiner Sprache ... würde ich diesen , dem DSH gut tuenden Prozess "genetisches Training" nennen wollen !)

Ich kann jetzt hier keinen Roman schreiben , damit man versteht, wie ich den "Sack ZUbinden" möchte, ist es hilfreich, das , was ich zu den AH und
den DSH gesagt habe, MIT all den "Beigeschmäckern" , vornehm auch "Konnotationen" genannt , liest.
Also zB beim DSH all die Niedergangserscheinungen , die zwei Linien (Schau- bzw. Leistungslinie) mitdenkt ..... beim AH gleichermaßen den
langjährigen "Diskussionsverlauf" betr. "Arbeitshund" , "Familienhund" ... "Sozialgebrauchshund" usw. usw.




Was ich sagen will , ist Folgendes :
Ganz einfach zu verstehen und vielleicht (?) ein Argumentationsmodell (!) in die Zukunft hinein ...
Wenn DAS , was ich oben zum DSH wieder verkürzt und in dürren Worten sage , DIESEN Hunden zum POSITIVEN gereichen KÖNNTE ....zumindest kann es ihnen nicht
schaden (!!) ,
DANN darf und sollte man erkennen, dass es darum geht , NEGATIVES zu verhindern , zu vermeiden oder es gar nicht erst dazu kommen zu lassen !
Soll heißen - wenn das zum DSH Gesagte stimmt, dann darf und sollte man an der Zuchtpolitik der Altdeutschen Hütehunde NICHTS ÄNDERN !

...ich hoffe, ich bin verstanden worden ,
Danke fürs Lesen !

Dietmar (hf)














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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#4by huetefuchs » 14. Dec 2011, 20:53

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LASST IHN SO , WIE ER IST !


Das schreibt sich LEICHT und beklatscht sich leicht ..... KAUM JEMAND ....
und ich weiß , wovon ich rede , macht sich aber die "Mühe" , wirklich sach-, das heißt hier HUNDEKUNDIGER (!) werden zu wollen !
Die "Szene " LEBT IN ERSTER LINIE VON MITLÄUFERN statt SELBERDENKERN !
Darin liegt ne Gefahr FÜR BEIDE (!!!) ..... ich hoffe, man versteht , was ich meine .....

Di. (hf)
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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#5by Chica » 16. Dec 2011, 10:55

:moi

Die Tatsache, DASS der DSH nicht mehr als Hütehund wahrgenommen wird , ist traurig genug - aber lässt sich daran etwas ändern ?


Das ist um Grunde so wie mit der "Lila - Milka - Kuh", viele Kinder denken tatsächlich Kühe sind lila!

Wenn sich etwas ändern soll, dann muss man mit den Kleinen beginnen, der DSH ist in den Filmen als der inteligente gute Freund,(was er auch ist!) dargestellt, aber halt auch der Hund für den Polizeidienst....
Ich denke an Filme wie "Rin Tin Tin" oder "Komissar Rex".
Die meisten die etwas mit Schafen und Hütehunde anfangen können, denken sofort an den BC.......er ist es, der in den Filmen und Medien hütet!

Damit die Hunde eine Chance bekommen - meine jetzt auch beide....müssen die Hunde auch Arbeit haben, viele Schäfereien habe ihre Hunde nur noch "weil es dazu gehört" - auch der Ökohof hat viel zu viele HUnde und es wird lieber gesteckt, weil nicht genug Personal da ist....so versauern tolle Hunde mit potenzial im Zwinger!
Zudem geht die Anzahl der Betriebe immer weiter zurück!

Ich finde auch, dass es beide Wert sind, in Deinem Sinne "zu überleben"! :doo
Aber es wird schwer werden....

LG
Mara
Chica
 

Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#6by huetefuchs » 16. Dec 2011, 20:01

.... was ich oben in dem mal wieder etwas "böse" klingenden Beitrag mit dem Larabild meine bzw. sagen will,
muss des lieben Friedens willen etwas erläutert werden - auch , wenn ich eigentlich GERNE mal solche "Raketen" zünde,
um WACHZURÜTTELN !!!!!

Also .....
speziell die Szene rund um die Altdeutschen Hütehunde LEBT UND PROFITIERT (!) weitgehend (!) vom Engagement einiger WENIGER !
Auf Schäferseite fallen mir da spontan einige wenige ein ..... , DIE (!) MUSS das Thema allerdings auch interessieren - das geht
ernsthaft gar nicht anders .....
Auf der Laien- , Privat - oder ..wie soll ich sagen "Liebhaberseite" , die gerade in punkto AH nicht unterschätzt werden darf, weil DORT
ein GROßTEIL der nötigen Organisation und Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden muss, SÄHE ICH RABENSCHWARZ (!!) , wenn der engere Kreis
um eine Frau Zander herum ....oder Frau Simantke ....und einige gaaaanz wenige andere (!) mal "das Handtuch werfen würden" (,was ferne sei,)
oder gar aus irgendwelchen Gründen (Gesundheit etc.) gezwungen wäre , ihr Engagement einzuschränken oder gar aufzugeben !
DANN (!!) sähe es wirklich SCHLECHT AUS ! ....Möge die AH-Welt DAVOR verschont bleiben - DENN - und DAS war/ist der GRUND,
warum ich oben so harsch schreibe : WENN ich in meiner "AH-Zeit" ETWAS gelernt oder registriert habe, dann ist es DAS,
dass es ne ganze Menge "Interessierter" (in Anführungszeichen) zwar GIBT ..... es FEHLT denen aber weitgehend der WILLE
oder die Fähigkeit , sich auch mal gedanklich SELBST ins zu lösende Problem oder überhaupt in eine Problemstellung einzubringen .
Sie brauchen VORDENKER/-innen und MITREIßER/-innen !
Die AAH kann von großem GLÜCK reden , DASS DIESE ihr gegenwärtig zur Verfügung stehen !
Ich .... werde zum Beispiel NIE diesen GROßEN TAG für die AH vergessen , als Frau Zander (...und wir hatten durchaus auch mal Differenzen)
das Niedersächsische Ausscheidungshüten hier in Neuenkirchen so glänzend moderiert hat . Das war ganz große Klasse - aber WAS ,
wenn SIE an diesem Tag NICHT hätte vor Ort sein KÖNNEN ?? .....
Die Basis DERER , die DANN das Ruder hätten übernehmen KÖNNEN , wäre DÜNN gewesen ...sehr dünn !
DESHALB kann ich nur immer wieder IM INTERESSE DER HUNDE (!!) ..... aufrufen , sich zu DEREN BELANGEN (!) sprach - und argumentationsfähig
zu halten ....und eben NICHT alles nur "denen da oben" aufzuladen ! DIE .... brauchen auch mal HILFE ....und wie ich Frau Zander kenne,
wärs schön, wenn die ein wenig Eigeninitiative mitbrächte !

Das schreibe ich , weil ichs so FÜHLE ! .....ich habe keine eigenen Ambitionen .... das ergibt sich aus meiner AH-Geschichte ...
nein - ..... mir gehts darum , die wenigen zu begeistern , sich DORT einzubringen , wo sie GEBRAUCHT werden !

...hoffe, ich bin jetzt verstanden worden !

Dietmar (hf)


...das angesprochene Hüten war am 25.7.2010 ....
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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#7by huetefuchs » 17. Dec 2011, 20:26

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www.youtube.com Video from : www.youtube.com



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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#8by huetefuchs » 19. Dec 2011, 16:15

.... nur mal so als Hinweis, worauf man auch bei ganz normalen Spaziergängen mit nem Altdeutschen achten kann ....
Jeder weiß, dass das "Furchelaufen" als eine ihrer "Spezialitäten" angesehen wird - nun , dazu muss der Hund aber erstmal ne Furche erkennen !
Das muss ganz und gar nicht ne mit dem Pflug gezogene Ackerfurche sein, die sind eh selten genug und in meinen Augen "zum Üben" eher hinderlich.
Besser sind da die auch bei Hüten oft anzutreffenden per Rasenmäher gezogenen "Lauf-Streifen".

Dass selbst Hunde wie unser "Ömchen" , die nun wahrlich hüterisch jenseits von gut und böse steht, instinktiv selbst kleinste
Furchenangebote in der Natur "annimmt", sieht man auf den beiden Bildern .... auf dem ersten bin ich etwas seitlich gegangen, da
sieht man diesen Wldpfad etwas besser ....aus Hundesicht ist der wirklich kaum sichtbar ..... trotzdem läuft sie DORT ...und nicht woanders ...
Kalle nimmt das nicht so genau - der war heute eh eher auf Mäusesuche geeicht ..**gg

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Re: Altdeutscher Hütehund - Deutscher Schäferhund

Post#9by huetefuchs » 21. Dec 2011, 19:17

WAS RICHTIG IST , SOLL MAN AUCH HERVORHEBEN ....und nicht nur deshalb , weils auf Weihnachten zugeht :

Wer das ganze Hin und Her in den letzten Jahren ein wenig verfolgt hat und dementsprechend ein wenig in ZUSAMMENHÄNGEN DENKT ,
wie meine Winzigkeit das zu tun pflegt , dem MUSS GEFALLEN .... und ich sag das ausdrücklich an die Adresse der AAH (!), dass
der BEITEXT zu dem KALENDER , den ich mir ja aus Neuenkirchen mitgebracht hatte, was mich angeht , das Prädikat "DAUMEN HOCH"
verdient.
Ich hab nun mal "n Äffchen an den Mitteldeutschen gefressen" ....ich mag diese Hunde ...und man kennt die "Geschichte", die mich
mit denen verbindet ...mit allem rauf und runter .... und mit all dem , was ich mir ob zulässig oder nicht , zu denen erlaubt habe,
textlich abzusondern ..... > Schnee von gestern ..... ich denke , es hat sich in der Zeit, die ich begleite , einiges SO entwickelt ,
wie es logisch und richtig IST !

Ich erlaube mir mal , den Kalenderbeitext zu einem Bild mit den 3 mitteldeutschen Farbschlägen zu zitieren ....und ich zitiere das GERNE :

"Die hier gezeigten Hunde sind Füchse, Gelbbacken und Mitteldeutsche Schwarze. Diese drei
Farbschläge dürfen miteinander verpaart werdenund können innerhalb eines Wurfes auftreten.
Die Verpaarung von Fuchs und Gelbbacke wird in der Regel vermieden , da vereinzelt wolfsfarbene
Hunde fallen können, die zwar von den Hüteeigenschaften den klassischen Schlägen in nichts nachstehen,
aber von der Fellzeichnung her nicht zur Erhaltung der Schläge beitragen."



WER DAS SO DURCHSETZT (!) , der darf von mir aus auch (noch) auf den RASSEbegrif verzichten - im Prinzip TUT ER/SIE JA SO,
bzw. HANDELT SO , als ob es sich um eine solche handeln würde ! Das ist GUT SO !

LG
Dietmar (hf)
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