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Ayk, der alte Brummbär

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#11by Zottelpudel » 24. Jun 2014, 19:39

Ich weiß, daß da einiges widerlegt worden ist, bzw. die Bedeutung überschätzt wurde. Ich denke, die Wahrheit liegt da wieder einmal in der Mitte.

Aber bei Junghunden und deutlich unterlegenen sieht man schon sehr das beschwichtigende (oder Übersprungs-?) Lecken gegenüber den Ranghöheren. Und als ich es bei den beiden beobachtet habe, sind sie danach nicht aufeinander losgegangen, sondern vorbei.
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#12by Zottelpudel » 24. Jun 2014, 19:51

Wir sind ja immerhin über eine Stunde unterwegs gewesen, d.h. die beiden Herren sind den größten Teil der Zeit miteinander gelaufen. Man konnte sie durch Abrufen trennen, wenn sie sich anmachten (wäre bei Briard-Ayk schlecht möglich gewesen), es gab zwei drei kurze Scharmützel und dann eben das heftigere, wo Samson wohl mal die Sache klären wollte.

Auch danach liefen sie mehr oder weniger miteinander.

Solche Rangeleien laufen schon nach bestimmten Mustern ab. Wenn die Hunde gelernt haben, bzw. es nicht verlernt haben, wie sie sie miteinander umzugehen haben, dann endet das eben so wie hier, daß der Unterlegene anerkennt, daß der andere nun gerade der Stärkere ist und sich dementsprechend verhält. Also still hält, bis der obere ihn ausläßt. (WAs aber nicht heißt, daß er das ewig anerkennt...)

Treffen aber zwei zusammen, die das nicht "wissen" bzw. vielleicht wirklich so gestrickt sind, daß sie sich nicht ergeben können / wollen - dann kann der Ausgang wohl anders sein. Ich weiß nicht, inwieweit so etwas rasseabhängig ist, individuell oder doch auf Erfahrungen / Umgang beruht.
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#13by Dietmar » 24. Jun 2014, 20:34

Es IST das Zusammenspiel aus Genetik und Erfahrenem bzw. Erlerntem UND nicht zu verachten ERFÜHLTEM !

Di.
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#14by Dietmar » 24. Jun 2014, 20:47

nur mal so ....unter UNS .....


....betrifft mich ja nun auch .....




WAS , ja WAS ....????? .... könnte uns einer wie Rütter , Milan , Leder etc. etc..
MEHR ...wirklich M E H R ! über dieses Thema SAGEN ???????
Auf WAS könnten DIE zurückgreifen bei ner Antwort ? ????



AUF NIX !

DIE sind genau so doof oder schlau , wie WIR ! .....
DIE .............................. ....machen nur aus unserer Beklopptheit , das eigene Wissen nicht WAHRZUNEHMEN (!)
.... ein GESCHÄFT !



...so einfach ist das ... gerade (!) in der Hundeszene .

Di.
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#15by Chica » 24. Jun 2014, 21:01

:moi :moi

Ich finde es auch sehr ehrlich von Dir Antje, uns es zu berichten!

Teddy hatte bei Sina diese Geste des Schnauze leckens bis zum Schluß beibehalten.
Teddy ist als Welpe zu Sina dazu gekommen.
Sina hatte es umgekehrt NIE gemacht!

Gauner ist eigentlich nicht der Typ, der sich auf jeden Rüden stürzt....King lässt er auch in Ruhe, außer sie laufen gemeinsam zum großen Tor, dann muss ich aufpassen, dann könnte er sich King greifen, hat er auch schon, es kommt dennoch zu keiner Verletzung.
Gauner und Kalle, da stimmte die Chemie einfach nicht, wie man immer so schön sagt....
Aus dieser Situation heraus, Kalle hatte weit mehr abbekommen damals, bin ich vorsichtiger geworden, z.B. mit Branco......

LG
Mara
Chica
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#16by Daisy » 24. Jun 2014, 22:36

Vielleicht unterschätze ich ja die Tatsache, dass viele ein solches Ereignis nicht Preis geben würden. Daher habe ich mich dazu auch nicht wirklich geäussert.

Bei mir ist diese Rangelei jetzt nicht als etwas so Schlimmes, Aussergewöhnliches oder gar zu therapierendes Verhalten (wie z.B. durch Rütter und Konsorten etc. ;-) angekommen. Gut, dass keine schlimmen Wunden dabei entstanden sind, natürlich.

Aber es ist doch ganz normal, dass es mal kracht. Und dass wenn, es unter Hunden eben genau so wie Antje es schildert kracht. Daran ist weder etwas "nicht richtig" noch ist es anormal noch sonst irgend etwas belämmertes.
Es ist NORMAL, völlig in Ordnung und hat auch seinen Sinn und Zweck gehabt, auch wenn für Mensch auf den ersten oder auch zweiten Blick nicht vollends ersichtlich.

Ausschlaggeben ist, wie der Mensch damit umgeht. Richtig: Trennen und wenn möglich solche Situationen - und in diesem konkreten Fall vielleicht sogar die Begegnung wenn nicht schon ganz vermeidbar, dann wenigstens auf ein Minimum begrenzen.

Wieso sollte man nicht darüber berichten ? Sind wir jetzt alle nur noch auf "Kuschelkurs" und bewegen uns somit am wirklichen Leben gänzlich vorbei ? Verlangen wir tatsächlich von den Hunden die gleiche Abwägung "soll ich soll ich nicht?, das tut man nicht, auch wenn ich gerne würde, grrr" wie wir es beim Menschen erwarten? Soll er seine Belange jetzt auch pädagogisch wertvoll ausdiskutieren ? Es reicht doch schon, wenn der Mensch versucht, das mit dem Hund zu tun, oder ?

Ich glaube, keiner von uns denkt so. Aber es gibt sicherlich mehr als genügend "Hundler" (und ich kenne einige davon), die das tun.
Daisy
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#17by Zottelpudel » 25. Jun 2014, 09:58

Jo, ich seh das eigentlich auch so, für mich ist da nix dabei, das gehört zum Hundeleben dazu. Genauso, wie sich auch Geschwister mal die Wolle kriegen.
Und daß das passieren kann, war mir klar, als wir uns zum Laufen verabredet haben.

Bei den Hundetreffen kracht es auch immer wieder, mal mehr, mal weniger. Die Hunde sehen das gelassen, die Menschen oft nicht. Blöd ist es, wenn alle auf einen oder die Größenverhältnisse zu verschieden sind.
Wer so was nicht abkann, kommt zu solchen Treffen nicht, bzw. nicht wieder :01de6b1136:

Aber deshalb mach ich das ja auch alles mit Xixxie, daß sie den Umgang mit anderen Hunden, anderen Rassen lernt und übt.
Zottelpudel
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#18by Zottelpudel » 25. Jun 2014, 10:13

Und zu dem, was Dietmar schreibt - ich halt ja von der ganzen "Hundeflüsterei" auch nicht viel, vor allem, was da im TV läuft.
Ein Hundedingsbums, der so was therapieren würde, hätte echt keine Ahnung, weil das normales Verhalten ist, Glaube auch nicht, daß das einer tun würde. Höchstens welche von der "Wattebauschffraktion", weil die das vielleicht anders sehen.

Ob die uns mehr sagen könnten? Sie könnten uns höchstens bestätigen, daß das Verhalten der beiden normal ist. Uns würde das nicht viel bringen, aber wir haben ja auch lange Erfahrung mit den Hunden. Für weniger erfahrene Hundeleute würde es schon was bringen, wenn ihnen einer erklärt, wie das läuft unter den Hunden.

@ Petra - meinst Du mit Trennen, prinzipiell nicht mehr zusammenlassen (was wir auch tun werden, weil ich den ollen Grauen schützen will) oder Trennen im Moment des Prügelns? :boxen:
Zottelpudel
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#19by Dietmar » 25. Jun 2014, 17:37

RICHTIG , Antje ! ... uns Vieren hier braucht man dazu nicht mehr viel "beizubringen" - HundeANFÄNGER (,und die gibts ja GsD AUCH noch,) nützen gewisse
Erfahrungen sehr wohl. **gg DESWEGEN haben wir "die Mücke" ja auch ein wenig aufgepustet **gg !
(Ganz schlimm finde ich übrigens die ja auch nicht unseltene Ansicht : "Das müssen die (gemeint sind die Hunde) "UNTER SICH AUSMACHEN !" )

Zum "Trennen" ...ich sprach ja auch davon oben ... also ICH meinte , dass man erstmal die Kampfhähne "auseinanderdividiert" ...sofern möglich .

LG
Dietmar
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#20by Daisy » 25. Jun 2014, 17:40

ohhhh - ---- das ist irgendwie schief gegangen. Den Text hatte ich so, wie er originär hier jetzt gestanden war, nicht abgefasst. es fehlte der Anfang und einiges innerhalb der Passagen mitten d'rin. Habe wohl falsch kopiert und wieder eingefügt oder was auch immer.

Naja, jedenfalls: Angefangen hatte ich eigentlich mit:

Sowohl als auch, Antje. Die Hunde nicht mehr zueinander lassen. Es wäre ansonsten nur Stress. Eine nette Unterhaltung ist bei einem solchen gemeinsamen Spaziergang eh' nicht mehr möglich. Das muss man weder sich noch den Hunden, vor allem einem älteren Hund wie Ayk, nicht antun. Und dieses "Desensibilisierungs-Dingsdums" wäre in meinen Augen nicht erfolgreich. Oder glaubt jemand wirklich, dass die Hunde dann mal "best buddies" werden...?

Wenn uns Hunde entgegen galoppiert kommen, stelle ich mich IMMER vor sie. Und die meisten Hunde reagieren völlig "richtig" (wenn sie denn nicht von Halter oder Hundeschule/trainer versaut worden sind) - sie drehen ziemlich schnell ab und trotten dann wieder ihres Weges. Mir ist völlig wurscht, wie es auf andere wirkt, auf sie hat es eine sehr de-eskalierende Wirkung. Ich brauche diese Konfrontationen nicht. Wie das auf die anderen Hunde "wirkt" (oder gar ihre Halter) ist mir ziemlich schnuppe. Es geht hier um meinen Hund und mich. Und ich tue, was für UNS das Beste ist.

Wenn es dann doch einmal kracht - das hat es, oh Wunder, bislang bei uns nur dreimal (aber auch nur, weil ich die ersten Jahre höllisch aufgepasst habe) - trenne ich die Hunde. Mir ist auch da Wurscht, was das Schulbuch sagt. Das "das machen die schon untereinander aus" ist mir da zu pauschal. Das mag bei gleich großen, gleich starken Hunden und in bestimmten Situationen im Grunde durchaus der richtige Weg sein. Aber nicht bei meiner.

Ich trenne, weil ich weiss, dass mein Hund niemals klein beigeben würde. Sie würde sich nie ergeben, auch wenn der andere die Oberhand hätte (das habe ich schon einmal erlebt). Und sie würde den anderen solange ungespitzt in den Boden rammen, bis der nicht mehr aufsteht. Da ist bei ihr dann nix mehr mit sich ergeben. Der ergibt sich, wenn SIE der Meinung ist, dass er soweit ist, sich ergeben zu dürfen. Sie tickt halt so.

Sowas brauche ich nicht. Weder mit ihr, noch mit anderen Haltern, noch mit deren Hunden. Da gehe ich dann lieber dazwischen. Bei dem einen der drei Vorfälle habe ich damals einen Boxer am Halsband gepackt und quer über den Weg geschleudert.... Wusste gar nicht, was ich für Kräfte entwickeln kann.... War mir dann auch etwas peinlich, aber mein Adrenalin war auch oben. Der Besitzer von dem Boxer hatte auch was gefaselt von "die machen das untereinander aus" während die beiden nur noch Zähne und Schnaufen waren. Wenn es still wird, wird es gefährlich. Und bis dahin sind beide blutüberströmt und durchlöchert, dachte ich, aber zeitlich hatte ich das Tier auch schon am Halsband... Naja, auch mir brennt mal die Sicherung durch.... Der andere Halter war so fassungslos, dass er bzw. sie GAR NICHTS mehr gesagt hat und ganz schnell das Weite suchte ----

Vor allem hat Daisy mit dieser ihrer "inneren" Einstellung in ihrem Alter heute kaum mehr eine Chance. Und wie "toll" sie eine Chance früher gehabt hätte ? Auch das brauche ich nicht bzw. habe es nicht gebraucht. Ich finde es eher erbärmlich, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich mit der "Kampffähigkeit" ihres Hundes profilieren müssen. Was für arme Würstchen - und was für arme Tiere.
Last edited by Daisy on 25. Jun 2014, 22:30, edited 2 times in total.
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