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Ayk, der alte Brummbär

Ayk, der alte Brummbär

Post#1by Zottelpudel » 18. Jun 2014, 14:31

So, ich mach mal über das Ayk ein neues Thema auf.

Image

Er wird ja nun im November 11 Jahre alt. Optisch sieht er richtig gut aus und macht auch gesundheitlich einen guten Eindruck.
In letzter Zeit ist aber auffallend, daß er immer kläffiger und auch bissel seltsam wird.
Auch sein Fiepen und Jammern wird mehr - obwohl man das kaum für möglich hält.
Also, wenn er meint, es geht los oder es tatsächlich losgeht, dann jammert er rum, steht in der Tür und jammert. Ich sag - geh doch raus. Er guckt mich an und jammert. Dann geht er raus - und bellt erst mal. Egal, ob da was ist oder nicht... auch draußen, wau, wau wau. Alter Dösel!

Wenn ich nicht da bin, ist er bissel murrig und brummelt auch mal. So ist das wohl im Alter. So`n richtig oller Graubär.

Von daher ist es gut, daß ich dieses Jahr nicht mit zum Besiedlungszug gehe, die Woche ohne mich, das wäre was geworden :uih_wah:
Er geht mit Jonas mit, aber nicht immer. Wenn ich draußen bin, dreht er wieder um. Jonas meint auch, er schnüffelt viel länger als früher. Und wird halt auch immer sturer.
Kaspern kann er noch immer und liebt Michels Freundin über alles. Aber bestimmte Sachen darf nur ich machen, an bestimmten Stellen kämmen z.B.

Man kann damit leben, muß sich halt drauf einstellen, wie bei nem alten Menschen. Aber wem sag ich das :01de6b1136: Ihr kennt das ja alle.
Zottelpudel
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#2by Dietmar » 18. Jun 2014, 15:38

Zottelpudel wrote: So`n richtig oller Graubär.
:01de6b1136:

Jaaa - er sieht ziemlich eindrucksvoll aus . -
***grins - die Marotten, die sie im Alter entwickeln , kann man eigentlich nur mit Humor nehmen.
MIR gehts jedenfalls so , dass ich mich seeeehr gern an all das erinnere , was zB bei den drei Damen EBEN NICHT so "stromlinienförmig" (,also SO,
wie mans ja eigentlich gern HÄTTE,) war. - Sowas bleibt (bei mir) viel eher im Gedächtnis, als Zeiten , wo alles (zumindest einigermaßen) OK und
"im Lot" war. Insofern sind die beiden JETZIGEN "Lebensabschnittsbegleithunde" momentan in ner recht "langweiligen" Phase ; was natürlich nicht heißt,
dass ich mich JETZT NICHT darüber freue.
Wenn ich zurückdenke , dann waren es im Damenrudel GERADE DIE JAHRE , so von 4/5 - 8/9 , die ich kaum erinnere - das ist eigentlich schade , denn es
sind bekanntlich ja die, die man gern "die besten Jahre" nennt. .... und sie sind sooo schnell vorbei....
Nur GUT, dass man heute über die Digitalbilder wesentlich mehr "Erinnerung" anderweitig speichern kann.

Weiterhin ALLES GUTE zu Euch ins Vogtland
LG
Dietmar,
der gerade wieder dieses Bild von dem wirklich "blütenschneeweiß" gekleideten "Herrn" am Baggersee vor Augen hat,
dem ONNI "sicherheitshalber" mal kurz auf die Pelle rücken musste .....mega****gggg - und megapeinlich ... :1157:
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#3by Daisy » 18. Jun 2014, 19:25

Ich finde es nur toll, einen Hund - oder irgend ein anderes Lebewesen - in seinen Veränderungen im Laufe der Zeit zu begleiten und zu beobachten, wie sich die Dinge so entwickeln.

Mit Daisy habe ich dabei sehr viel Freude; und da ist es mir eigentlich generell ziemlich schnuppe, ob ich das Verhalten gerade so wahnsinnig toll finde oder nicht. Manchmal platzt mir bei der "Alterssturheit" in dem Moment schon der Kragen, aber dieses Charakterzug z.B. ist etwas, das sich jetzt im Alter nur mehr oder anders zeigt. Vorhanden war das schon immer. Und im Nachhinein - oder oft schon während dessen - muss ich schon wieder lachen. Und da über uns beide.

Ich glaube, ich gehe da irgendwie mit d'rin auf und verstehe sie irgendwie "besser", wenn man so will.

Ich mag diese ollen Grummelsocken mit ihren Eigenheiten und ihrem ausgeprägten Charakter. Mir gefällt das, mir gefällt Ayk.
Daisy
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#4by Dietmar » 18. Jun 2014, 19:37

also ich kenne ja nun DAISY nicht "persönlich" - nur über die Videos und Bilder hier -
und da muss ich sagen : Für DAS Alter ist sie erstens noch seeehr gut drauf (!) und ohne Macken , die mich stören würden ....
ein Hund , an dem man wächst , sich anlehnen kann und der immer (noch) SPAß macht !
Das ist ein Glückslos !
....übrigens wohl ähnlich wie LARAs Mutter (LIZA) , die offenbar immer noch unterwegs ist
(zumindest hab ich nix Anderslautendes gehört ).
Sowas ist ein RIESEN GESCHENK ! TOLL !

LG
Dietmar
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#5by Zottelpudel » 23. Jun 2014, 13:37

Mal hier ein Foto von gestern - Ayk mußte ständig Samson anmachen. Irgendwann hat es dem mal gereicht und es hat richtig gekracht. Hätte man dem Samson gar nicht zugemutet, hat Ayk in den Schwitzkasten genommen und Ayk mußte ganz still halten, bis Samson ihn ausgelassen hat.
Der Dödel hat aber hinterher immer noch weiter gemacht... aber die Begenungen zwischen den beiden waren lehrbuchreif. Und Xixxie hat versucht, sie zu trennen, ist immer dazwischengegangen.

Image

Samson stammt aus dem Fundtierzwinger des Tierheimes hier. Aber viele sind der Meinung, daß er wirklich ein Schafpudel ist, so vom Wesen her paßt es. Er ist nicht so laut wie Ayk, aber sonst genauso.
Zottelpudel
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#6by Dietmar » 23. Jun 2014, 16:34

:huhuhu
...also WAS der "Samson" auch genau ist , da sind jedenfalls zwei aufeinandergetroffen, die schon von der Genetik her ...,
sagen wir mal vorsichtig - nicht UNbedingt drauf gepolt sind (oder sein können,) auf jeden Fall die linke Backe auch noch hinzuhalten,
wenns rechts schon "geknallt" hat ...**ggg
(SPAß : zum biblischen SAMSON s. http://de.wikipedia.org/wiki/Samson - wenn das mit dem "Haupthaar" auch bei gleichnamigen HUNDEN
funktioniert , könnte man den ja durch Scheren seiner Kräfte berauben - oder ?? :01de6b1136: )

Was mich schon immer gewundert hat , ist dieser doch friedliche Umgang (der Hunde) miteinander bei Euren Schafwuscheltreffen, Antje.
Schäferhundleute .... also so richtige (**gg) ... würden überhaupt nicht auf die Idee kommen, sowas zu veranstalten .
Ich weiß (per Kalle) nun ja auch , wieviel Dusel WIR damals bei all den Treffen eigentlich gehabt haben ! HEUTE würd ich sowas ganz bestimmt
nicht mehr machen. Bin da seeehr vorsichtig geworden.

Nur , damit kein Irrtum draußen entsteht, ein gewisses Maß an "Aggression" gehört zum Leben nun mal DAZU , auch zum Hundeleben; ja - sie ist
sogar einer der "Motoren" , die speziell Hütehunde (auch Jagdhunde) antreibt.

LG
Dietmar

Nur GUT , dass die beiden sich nicht zufällig ernsthaft "was getan" haben. - Bei Rüden iss es ja meist "Zufall" , dass oder wenn mal Blut fließt.
Und wie Du das beschreibst , haben sich die beiden ja auch ziemlich "korrekt" verhalten.
Xixxies "Eingreifen" ist ein Zeichen - und voll ok.
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Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#7by Chica » 23. Jun 2014, 21:53

Moin,

gut, dass es so glimpflich ausgegangen ist - auch wenn bei Rüden oft nur heiße Luft ist, darauf verlassen würde ich mich nicht!
Vor Xixxie hätte er wahrscheinlich nicht so hartnäckig seinem neuen Namwen Ehre gemacht.

Vom Aussehen her, könnte er mit dem Brummbär verwandt sein, aber wer weiß :1244:

LG
Mara
Chica
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#8by Zottelpudel » 24. Jun 2014, 11:44

Ich bin da auch ganz ruhig geblieben, Ute hat noch Fotos gemacht, wenn ich die bekomme, zeige ich die Euch natürlich, wie Ayk im Schwitzkasten steckte.
So kenne ich das auch von meinem Briard-Rüden.
Ich glaube, anderen wäre das Herz in die Hose gerutscht...

Aber wiederholen werden wir das sicher nicht, man muß es ja nicht drauf anlegen.

Man sieht halt als Mensch auch nicht, was da in dem Moment der Auslöser ist. Die beiden Herren sind ja auch ganz oft aneinander vorbei, miteinander gelaufen, ohne daß es gekracht hat. Hab z.B. bei beiden bei Begenungen das beschwichtigende Lecken gesehen.
Ayk hat früher von sich aus nie Stunk gesucht, hat sich immer sehr zurückgehalten und selbst Pöbeleien von Junghunden ignoriert.
Jetzt im Alter und sicher auch durch Xixxie hat sich das geändert.
Die beiden Grauen haben sich ja auch bei den Spaziergängen mit den anderen Hunden schon gestroffen. Auch da hat Ayk den Samson immer mal angemacht, die anderen Rüden nicht. Wer weiß, woran das manchmal liegt, vielleicht sieht er sogar, daß der ihm ähnlich ist?
Bei den Briard-Spaziergängen gab es ja auch keine Probleme. Bissel mal brummeln und Krach machen ist ja normal.

Wie Dietmar schon schreibt, eine gewisse Aggressivität gehört nun mal dazu. Wobei ich das nicht mal als aggressiv bezeichnen würde. Es klingt nur für uns aggressiv, gehört aber einfach zum normalen Ausdrucksverhalten der Hunde, daß sie eben mal Oberkante zeigen, Knurren, Brummen und sich mal kurz prügeln. Nur die Menschen können da oft schlecht mit umgehen, die Hunde verstehen sich meistens.
Und viele Menschen können ganz schlecht mit umgehen, wenn ihr Hund "unten liegt"!

Ayk geht es übrigens wieder gut, habe gar keine Medis mehr gebraucht. Das Auge sieht auch gut aus, er scheint gute Selbstheilungskräfte zu haben. Weißt Du noch Dietmar, als er von Monikas Fuchs die Verletzung am Schließmuskel hatte, die ist auch problemlos abgeheilt.
Zottelpudel
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#9by Daisy » 24. Jun 2014, 17:47

Zottelpudel wrote:Hab z.B. bei beiden bei Begenungen das beschwichtigende Lecken gesehen.


Also, ich will jetzt hier ja keine Diskussion entfachen, aber: Diese "Calming Signals" sind zum einen niemals von niemand anderen als denen, die sich Hundegruppen halten und aus ihren "Beobachtungen" innerhalb "ihrer" Hundegruppe z.B. dieses Lecken mal eben so als "Beschwichtigungssignal" interpretieren untermauert worden. Im Gegenteil, das "züngeln", das man ja sogar soweit trieb, dass die Leute sich vor ihrem Hund auf den Boden legten, um ihn mit der Zunge über ihre Lippen leckend so richtig toll zu beschwichtigen (sorry, aber wie dämlich ist das denn? Ich mache mich doch nicht vor meinem Hund zum Affen, die nimmt mich doch nie wieder ernst. Hunde sind doch nicht doof - sorry, das musste jetzt sein...); ALSO, zurück dazu: dieses Züngeln z.B. ist zwischenzeitlich als Beschwichtigungssignal widerlegt worden.

Ergo: Könnte es nicht vielleicht sein, dass das Lecken (eben auch züngeln) in diesem Fall das genaue GEGENTEIL von beschwichtigen war ? Das Resultat scheint mir jedenfalls so. Das Lecken hatten mit Beschwichtigung ja nun rein gar nix zu tun, oder ?

Überleg doch mal und reflektiere über eigene Situationen: Wenn Du Dir mal über die Lippen leckst, dann kann das 1000 verschiedene Gründe haben, ganz abhängig von der Situation, u.a.: Entweder Du sitzt gerade vor einem richtig guten Essen und freust Dich d'rauf, Du bist gerade am flirten, Du freust Dich gerade diebisch darauf, jemandem so richtig eins auszuwischen, oder ganz profan - Deine Lippen sind trocken. usw.
Daisy
 

Re: Ayk, der alte Brummbär

Post#10by Dietmar » 24. Jun 2014, 19:32

Hi,
....neeeee - .... wir wollen da um Gottes Willen keinen Riesenbohai draus machen ; die Situation, die Antje dankenswerterweise (!)
(viele verschweigen sowas ja gerne) geschildert hat , kommt aber früher oder später auf nahezu jede/n mal zu.
Deshalb ist ne gewisse "Einstellung" dazu schon von Vorteil !
Maras "Gauner" und der "ach so liebe" (Ironie) Karl-Heinz hatten ja auch schonmal "das Vergnügen" .
Auf irgendwelche "Beschwichtigungssignale" zu achten , ist zwar mal ganz interessant, nützt aber nix , wenns "knallt" .
DA kommts vordringlich drauf an , die testosterongesteuert streitenden Parteien erst mal ZU TRENNEN !
Alles andere würd mich in der Lage nicht interessieren.

Wenn Ihr mich fragt , es gibt unterschiedliche Veranlagungen zur Heftigkeit mit der Eigeninteresse DURCHGESETZT WIRD bei Hunden.
Das hat nix mit "Dominanz" zu tun , es ist eher ein NachHINTENverschieben der Einsicht , dass es wohl "gesünder" wäre , klein bei zu geben.
Denn WENN (!) , und das schildert Antje ja , EINER (hier Ayk) sich quasi vom anderen niederdrücken lässt , sich damit "ergibt" ,
läuft ein im Standardfalle (!) ganz anderes "Programm" ab , als wenn bei BEIDEN dieses Limit quasi auf Anschlag HINTEN eingestellt ist.
Dieses Gefühl hatte ich zB bei Kalle und Gauner . Da KONNTE sich keiner "ergeben" .
Es ist im Grunde wie bei uns Menschen .... es geht um WAHRUNG DES GESICHTS (gerade bei RÜDEN) .
WIE "ER" diesbezüglich gepolt IST , ist ne Sache der Genetik , der Haltung und der Einbindung in einen als "Familie" verstandenen
Verband aus 2 - und 4-beinern.

Dietmar
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