It is currently 5. Aug 2020, 15:21

Briard-Spaziergang in Franken

Briard-Spaziergang in Franken

Post#1by Zottelpudel » 17. Sep 2012, 20:06

So Ihr Lieben - es gibt Fotos vom gestrigen Spaziergang. Auch, wenn dem Dietmar die Finger mit der Schere zucken. Aber wie Ihr seht, haben die meisten die Haare hochgebunden. Die Fellpracht ist sonst doch zuviel.
Es waren nicht so viel wie sonst, weil es dann doch für einige zu weit ist, sonst ist es ja in Thüringen.

Abby Nichte Mariol - sie ist nicht mehr in der Zucht.

Image

Ein fauves Pärchen.

Image

Also sie haben Augen!

Image

Ulisha macht Schwangerengymnastik

Image

Das ist eine Veteranin... - Liy-Li, 12 Jahre alt

Image

ein Pudel zwischen den Franzosen

Image

Jungspund

Image

Image

gewohnte Bilder

Image

Image

Image

Image

Tarnhund

Image
Zottelpudel
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#2by Zottelpudel » 17. Sep 2012, 20:11

Und noch paar... schwarze Jagd

Image

Image

es wächst langsam zu...

Image

dann gibts halt nen Springbrunnen

Image

noch ein Pärchen

Image

Image

Image

Ulisha - weiß immer noch nicht, ob nun Welpi von ihr oder nicht...

Image
Zottelpudel
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#3by Chica » 17. Sep 2012, 20:49

Hallo Antje,

klasse Bilder, würde ich einen Briard haben wollen, wären die Schwarzen meine Favoriten!
Schöne Augen habe sie, wenn man sie sieht *gg* Image

LG
Mara
Chica
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#4by Daisy » 17. Sep 2012, 20:53

Hallo Antje - schöne Bilder. Wie sehen diese Tiere eigentlich WIRKLICH aus, ich meine Statur und Gesichtsform usf. - bitte nicht falsch verstehen, aber das "darunter" würde mich wirklich interessieren. Ich glaube, der liebe Gott hat allen Kreaturen Augen gegeben, damit sie sehen können. Ich finde es schön, dass es offensichtlich Briard-Besitzer gibt, die das auch so sehen, sozusagen. Mir hat mal ein Besitzer eines Cotton de Tuléare (das ist ein ganz kleiner Hund mit seeehhhr langem, weissen Fell, fast ohne Unterwolle, der das Fell immer über die Augen gekämmt tragen muss, lt. Rassebeschreibung jedenfalls...), dass der Züchter ihm sagte, dass die Haare vor den Augen die Augen schützen. Ich habe damals nur gesagt, dass sich natürlich die Augen entzünden, wenn sie nach langer Zeit plötzlich frei sind, denn das ist ja bei Menschen, die längere Zeit eine Augenklappe tragen müssen, nicht anders. Ich meine auf den Bildern auch gesehen zu haben, dass die Beine an den Pfoten und auch die Seiten bei den meisten frei sind, damit sie nicht auf ihr Fell treten. Da ist es schön, sie so tollen zu sehen. War das eigentlich ein Züchter- oder Vereinstreffen? Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#5by huetefuchs » 17. Sep 2012, 21:20

Diese AUGEN ZU-Geschichte .....ist eine Marotte der SCHÖNHEITSLINIE (!) , wenn Ihr MICH fragt ....
ich kämpfe nun schon jahrelang dagegen an , weils BLÖDSINN IST ......
ICH würde IMMER DIE AUGEN SEHEN WOLLEN ....genau so , wie die AUGEN AUCH SEHEN WOLLEN ....und DAS
können sie definitiv NICHT ordnungsgemäß , wenn ein Vorhang davor hängt ....
Kein Hund BRAUCHT diesen vermeintlichen "Augenschutz" , andernfalls hätte ihn Urvater Wolf AUCH !
Die Langhaarhundler sind ne Clique FÜR SICH - die reden sich grundsätzlich ALLES SCHÖN ! **gg
.... sie WISSEN ganz genau , dass die Hunde SEHBEHINDERT SIND , sonst würden sie ZUR SCHERE GREIFEN , wie das jeder
SCHÄFER TUT , der so nen Hund führt ..... TUN MUSS ..... weils NÖTIG IST ....

Mal bischen drüber nachdenken ....und mir bitte SAGEN (!!!!) , wo denn bitteschön das eingeschränkte Sehfeld nen VORTEIL (!)
gegenüber der freien Sicht haben soll !!! ??
WO in der NATUR kommt so was VOR ?????
Diese Hunde gehören GESCHOREN , weil sie diesbezüglich VERzüchtet sind ! ....meine Meinung ...

Die BILDER SIND NATÜRLICH PRIMA !!!!! ...die Hunde können ja nix dafür ....,
aber die Liebhaber dieser Hunde könnten sich mal so langsam besinnen ! ....
...aber die fühlen sich (hier zumindest) ZIEMLICH ELITÄR !

Danke ,
Dietmar (hf)
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
A. Einstein 1879-1955

live is live - and life is good !
User avatar
huetefuchs
Forum Admin
 
Posts: 4602
Joined: 12.2010
Location: Niedersachsen (Nordheide) Nähe HH
Gender: Male

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#6by Zottelpudel » 17. Sep 2012, 21:46

Ach Dietmar - werd wohl demnächst keine Langhaarhundefotos mehr reinstellen... natürlich haben viele zuviel Fell. Aber wenn Du nur den Wolf als Vorbild nimmst, dann mußt du einen Großteil aller Rassen eliminieren. Da gibt es viel schlimmere Verfehlungen als langes Fell. Wenigstens können die Briards noch ordentlich laufen, im Gegensatz zu manchem Schäfi, werden alt, können auch noch hüten, wachsam sein und all das. Und sind vom Wesen her noch sehr ursprünglich.
Saarloss Wolfhund - schick, sieht aus wie`n Wolf und vom Wesen her kannst Du den vergessen - was ist nun besser?
Sag mir mal, was beim hochgelobten Mops noch wolfsähnlich ist - die Farbe vielleicht. Kommen solche verkrüppelten Kreaturen in der Natur vor?

Nee, nee - elitäre Menschen gibt es überall, ob Kurz- oder Langhaar. Damit hat das nun nix zu tun.

Und auch die Schäfer haben die Pudel nicht ganz freigeschnitten oder geschoren. Willst Du wirklich unterstellen, all die zotthaarigen (Hüte-)Rassen sind nur aus elitärem Showdenken entstanden? Glaubst Du wirklich nicht, daß die so entstanden sind, weil es eben nen Nutzen hatten? Hätten die Schäfer die zotthaarigen Welpen nicht in die Tonne geklopft, wenn es nicht als Arbeit macht und zu nix taugt?

Verteufeln sollte man nur die maßlosen Übertreibungen - bei ALLEN Rassen. Kaum eine ist davon verschont! Ob zuviel Fell, zuwenig, gar keins, zu dünne Beine, zu kurze, zu steile, zu schräge, zu dick oder zu dünn, zu klein oder zu groß - das ist krank.

Kann net jeder nur den Deutschen Schäferhund schön finden - und wenn ich in Deinen Augen elitär bin, dann hab ich halt Pech gehabt.
Zottelpudel
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#7by Zottelpudel » 18. Sep 2012, 11:27

Noch was - wenn das Langhaar so kontraproduktiv ist, wieso hat dann mein geschoren gehörter Pudel als einziger (!) der mitlaufenden Hunde beim vorletzten Besiedlungszug bei 36 Grad im Schatten ungeschoren durchgehalten, während all die kurz- und stockhaarigen Kollegen schlappgemacht haben?

Wie gesagt, ich rede immer von den Normalvarianten, nicht von den Extremen.

Warum wetterst Du gerade so gegen die Zotteltiere - es gibt soviele andere "Verzüchtungen", die Gesundheit und Sozialverhalten beeinflussen. Es sind doch nicht nur allein die Augen, die sich unterhalten. Steile Hinterhand = steifer Gang, geklemmte Windhundrute, hochgestellte Ringelrute, Ohrenhaltung, Plusterfell, Schlappohren - sind doch auch alles Merkmale, die die Kommunikation schon von weitem beeinflussen können.

Na ja, egal, bringt ja eh nix.
Zottelpudel
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#8by huetefuchs » 18. Sep 2012, 12:48

:moi Antje ,
...na ja , wir reden aber hier in der Regel über GEBRAUCHSHUNDE !
Das blendet schonmal Mops und Co. aus. -
Die zu Rassen verdichteten Wolfshunde sind ebenfalls keine Gebrauchshunde (auch wenn sie unter dem Label verkauft werden sollten);
sie dienen eigentlich nur über die "Wolfsverwandtschaft" dem eigenen ego.
Antje ...überleg mal ... , wie NAH der Schäferberuf von der Tradition her doch eigentlich mit dem des "Friseurs" verbandelt ist !
Die Leute haben jahrhunderte lang vom FellABSCHNEIDEN (Wolle) PROFITIERT ! Darin lag einer der Haupt-SINNE des Berufs.
Es ist dem Schäfer(!)denken eben NICHT FREMD (im Gegenteil) , das Wegschneiden von Fell POSITIV zu sehen.

Wo wir gerade dabei sind, .... Es wird ja gerne über die "Gardine" als SCHUTZ philosophiert. Vor was soll die denn schützen ?
Vor der Sonne ? ... Dann müsste man sie bei afrikanischen Wildhunden oder auch bei denen der Polargebiete "standardmäßig" und von
der NATUR "verbaut" finden.
Vor Dornen, Gestrüpp oder Stacheldraht ? .. Na ja - da ist sie wohl auch nicht gerade zuträglich - im Gegenteil .
Natürlich SEHEN die Hunde noch was - sie sind nicht völlig blind - vor allem dann , wenn der Wind die Gardine zur Seite weht .
Wir reden hier über LEBENSQUALITÄT , über etwas , wovon man DENKT (!) , es sei schon immer so gewesen, es müsse halt so sein.
Das stimmt aber nicht : Max v. Stephanitz hat in seinem Buch (Der Deutsche Schäferhund in Wort und Bild) zeitgenössische Fotos
von Hütehunden seiner Zeit abgebildet .... Wen es interessiert : Seite 106 der Komondor HAT TATSÄCHLICH AUGEN und schleift auch sein
Deckhaar nicht nen halben Meter weit über die Erde ! S. 150 der Schafpudel MIT AUGEN ! Seite 151 der Briard HAT AUGEN FREI SICHTBAR !
S. 152 selbst der Bobtail ist kein Fellmonster (Dazu gibts sogar 2 Bilder : Eins der "Liebhaberzucht" und zum Vergleich eins der Arbeitslinie.)
Ich saug mir das doch hier nicht aus den Fingern !
Nein ... die Gardine fällt unter die Kategorie "züchterisches und halterisches Räppelchen" ...ähnlich wie die Knickohren beim Collie.
(Auch wenn DIE nicht beim Hören stören.)
Ich sag Dir auch meine Theorie hinsichtlich eines zumindest VORSTELLBAREN ZWECKS (!), den die Gardine mal erfüllt haben KÖNNTE :
Vielleicht ist es nämlich SO, dass die augenverdeckende Behaarung am Kopf überhaupt NICHTS (!) mit positiven Wirkungen für den HUND (!)
zu tun hat, sondern sich viel eher VOM SCHAF her denkend erklärt. - Schafe haben AUCH AUGEN im Kopf - und sie reagieren bekanntlich
recht eindrucksvoll, wenn ein Hund sie "anstarrt" (also mit den Augen fixiert) . Das AUGE ist eins der Hauptlenkungsmittel, die etwa der Bordercollie
einsetzt. DIESES "AUGE ZEIGEN" wollte man unterbinden und das geht am wirksamsten, wenn man eh schon zu längerem Haarwuchs neigende
Rassen auf das verdeckte Gesicht hin selektiert ! Für MICH ist die Gardine also so etwas wie ein züchterischer Kunstgriff mit dem ZIEL , zB
den Briard (aber auch andere Hunde dieser Gruppe) vom eher kleinräumigen , eng und filigran am Vieh arbeitenden Hütehund DAHIN zu bringen, weitere Wege
an den Herden OHNE Blickbeeinflussung der Schafe gehen zu können.
In diese Richtung würde ich mal weiterdenken.
VON DAHER gesehen , spricht beim Privathund dann nämlich NICHTS mehr FÜR die "Frontbehaarung" .

In diesem Sinne:
Freie Sicht aufs Mittelmeer !

LG
Dietmar
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
A. Einstein 1879-1955

live is live - and life is good !
User avatar
huetefuchs
Forum Admin
 
Posts: 4602
Joined: 12.2010
Location: Niedersachsen (Nordheide) Nähe HH
Gender: Male

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#9by Zottelpudel » 18. Sep 2012, 13:32

Deine Überlegungen zur Herkunft der Gardinen können durchaus richtig sein.
Ich hab auch schon andere Begründungen für das dicke Fell gelesen, aber ich sag dazu nix mehr.
Aber - wenn wir uns die Hunde zurechtzüchten, weil bestimmte Merkmale nicht mehr zum "Familienhund" passen oder gebraucht werden - was sollte das dann werden? Familien-Einheits-Hund? Am besten mit kurzen Beinen, damit er nicht soviel Auslauf braucht, nichthaarend, wenig fressend und möglichst nicht schei...

Wenn wir all das wegzüchten, gibt es keine Rassen mehr. Die Stirnfransen gehören bei manchen nun mal dazu. Man züchtet doch auch nicht die Reißzähne weg, weil die Hunde ihr Fressen nicht mehr fangen müssen oder dem Windhund die langen Beine, weil er ja nicht mehr rennen muß.
Nein, unsere Aufgabe als Züchter - oder aber eben auch als Käufer der Hunde, den die beeinflussen letztendlich die Zucht immens - unsere Aufgabe ist es, die Rasse zu erhalten, wie sie nun mal geschaffen wurde. Wenn mir da was nicht paßt, lasse ich die Finger davon und suche mir ne andere. Gibt ja genug.
Aber man sollte eben darauf achten, daß alles im Rahmen bleibt, vor allem im gesundheitlichen. Und da ist bei vielen Rassen schon fast alles den Bach runtergegangen.
Soll für mich heißen, ich such mit nicht den Züchter aus, dessen Hunde das meiste und längste Fell haben. Damit verändere ich sicher nicht den allgemeinen Übertreibungswahn, aber wenn mehr mitmache würden...
Genau wie Du eben nen Schäfi mit möglichst geradem Rücken gesucht hast.

Euch stört, daß man den Hunden nicht in die Augen gucken kann - mich stört der stechende Blick von Border, Fuchs u.a. - ich verlang doch auch nicht, denen ne Sonnebrille aufzusetzen.
Mir gefallen die Zottels nun mal (nicht die superlangen und gestylten Puschel, wie sie z.B. im gelobten Land gehalten werden), mein Pech, daß nur Löns und nicht Stephanitz den gleichen Geschmack hatte.

Jedenfalls werd ich mir verkneifen, hier noch irgendwelche Flokati-Fotos reinzustellen. Da hab ich keine Lust mehr drauf. Höchstens, wenn ich mal eins vom Briard-Ayk beim Schutzdienst finde. Kann ja mal den "Scheintäter" fragen, ob er was von eingeschränkten Arbeitseigenschaften gemerkt hat.
Zottelpudel
 

Re: Briard-Spaziergang in Franken

Post#10by Chica » 18. Sep 2012, 15:00

Hallo Antje,

Du bist hier alleine mit dem Ayk und bekommst es nun ab,
die ganze Diskussion ist aber doch nicht gegen Dich - und Deine Bilder sind echt klasse, wäre sehr traurig, würdest Du nun keine mehr einstellen!

Ich bin aber auch der Meinung, das so eine "Gardine" vor den Augen schon störend für den Hund selber ist, stell Dir vor Du hättest andauernd etwas vor den Augen....richtig sehen ist da nicht!
Natürlich übertreibt der Mensch und früher hatten die Zottelhunde auch nicht so extreme Haare vor den Augen.
Im Standard vom Briard steht "verschleiern leicht" die Augen.

LG
Mara
Chica
 

Next

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 2 guests