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Hexe und ihre Freundin Lotti

Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#1by Hexe » 12. Jul 2011, 15:28

Nach dem arbeiten auf dem Hundeplatz rennt Hexe mit ihrer Freundin Lotti noch über die angrenzenden Felder.
Ganz aktuell vom Samstag :doo

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Hexe
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#2by Hexe » 12. Jul 2011, 15:45

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Hexe
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#3by Hexe » 12. Jul 2011, 15:48

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Chicco ist mit dem SD fertig und er besucht seine Mädels auf der nahen Wiese

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Hexe
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#4by Chica » 12. Jul 2011, 16:21

Hallo Christine,


wow, sind das klasse Fotos! :a007:
Die lassen das Herz jedes Schäferhundfreundes höher schlagen - tolle Hunde! :doo

Dankeschön fürs Zeigen!


LG
Mara
Chica
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#5by huetefuchs » 12. Jul 2011, 19:22

Hi,

...also DA kann ich mich Mara nur anschließen ! --> KLASSE BILDER !


ich nutze aber mal die Gelegenheit - können wir in nem extra-Thread gerne vertiefen .... und merke zu SCHÄFERhunden allgemein an,
dass ich mir hundebetreffend nichts sehnlicher wünschen würde, als dass viel viel MEHR SCHÄFERHUNDHALTER/-INNEN (!) sich doch
auf die URSPRÜNGE ihrer Hunde zurückbesinnen mögen !

Mit dem NAMEN "SCHÄFERHUND" , den JEDER KENNT UND BENUTZT (!!) , verbindet sich nämlich NICHT mehr automatisch der Ursprung
des VIEHHÜTEHUNDS ! ...

Ich finde das sehr schade , denn DAS, was man nun schon ZIG-Jahre lang mit diesen Hunden MACHT UND MACHEN KANN (!!) , GRÜNDET SICH
ja doch auf DEN Grundanlagen , die HÜTEHUNDTYPISCH SIND ! Man greift ....oder besser HAT sich bis heute nur vordringlich DIE
Eigenschaften herausgegriffen und zum Hauptselektionsmerkmal gemacht , die in der VERGANGENHEIT (!!!) alternative Einsatzmöglichkeiten
eröffnet haben ....
Schutzinstinkt ist aber nicht ALLES - er wird MIR zumindest zu sehr betont - dadurch gerät der Hund "aus dem Ruder" !
Der SCHÄFERHUND ist ein Gesamtkunstwerk , dessen HERKUNFT er nicht verleugnen KANN , dessen Herkunft aber auch im Sinne der HUNDE
einen weiteren Blick erfordert , als NUR DEN auf den ARM !
(JA ...mir ist klar, dass auch der Schutzdienst nicht NUR aus Beißen besteht !)
Die "sanfte" Seite der Schäferhunde , die bindungsbetonte , die gefällige , die be-hütende , ja, die viehbezogen-jagdliche Seite
kommt MIR ZU KURZ ! Sie geht UNTER in einer versportlichten Prüfungsmaschinerie, die die Hunde zum URSPRÜNGLICHEN ZWECK eigentlich
untauglich macht !



Darüber müsste man mal nachdenken ....finde ich jedenfalls !

LG
Dietmar
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
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Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#6by Flitzy » 13. Jul 2011, 13:53

Hallo Christine,

voll coole Bilder! :doo

LG
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Flitzy
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#7by huetefuchs » 13. Jul 2011, 16:17

Flitzy wrote:Hallo Christine,

voll coole Bilder! :doo

LG
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VÖLLIG RECHT haste , Dani,

...und ich bitte Christine, mir meinen obigen Beitrag nicht übel zu nehmen ! - Es ist nun mal "mein Programm",
Historie und Gegenwart der Haltung von Hunden aus dem Schäferumkreis wenn nötig wieder NEU mit den Ursprüngen zu verknüpfen!
Ich will nicht , dass die Schäfer sterben, deshalb setze ich auf LEUTE, die Hunde aus diesem Dunstkreis HALTEN , sich aber
unter Umständen NOCH (!) überhaupt nicht mit den eigentlichen Zwecken dieser Vierbeiner beschäftigt haben.
Das heißt NICHT , dass wir Sofahundler oder Sportsleute nun alle in Hut und Mantel gehen sollten - wir sind es den HUNDEN meiner Ansicht nach aber
schuldig , deren Wurzeln wohlwollend positiv zu begleiten und wo es geht , zu unterstützen ! ... mehr wollte ich nicht sagen.

Ich würde ANALOGES schreiben, wenns mich zu den JAGDhunden verschlagen hätte ; auch da gilt meines Erachtens dann ein gewisses
Solidaritätsgebot !

Ich weiß, dass man das anders sehen kann .... ich musste selbst erst "bekehrt" werden !

LG
Dietmar
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Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#8by Hexe » 13. Jul 2011, 17:09

Hallo Dietmar,

nein, ich nehme Dir Deinen Beitrag nicht übel, warum auch? Du hast vollkommen recht. Ich interessiere mich immer für den Ursprung und für das "Original"
Deshalb bin ich auch bei der Verwirklichung meiner Träume auf den ostdeutschen Schäferhund gestoßen, der mir dem ursprünglichen Schäferhund in Aussehen und Wesen am nächsten kommt.

Meine schwarz- gelben Mädels stammen ja aus übelsten haltungen im Elsass udn haben absolut kein Interesse am Hundesport. Vida meine spanische streunerin war ein genialer Typ des Schäferhundes, der Dir Dietmar zu Beobachtungszwecken mit Sicherheit viel Freude gemacht hätte. Sie war ein besonderes Tier, eines wie ich in dieser natürlichen Form NIE mehr gefunden habe.
Vida war einmalig lieb und treu, innerhalb der Familie, sie hätte für mich und die Familie alles gegeben. Nur Hundesport, dazu hatte auch sie nur wenig Lust. Sie machte mit mir Unterordnung nur in dem Rahmen solange sie auch Spass daran hatte, beim SD wäre das genauso gelaufen, nur den hab ich wegen ihrer angeblich schweren HD nicht mit ihr gemacht. In Vida lebte der Streuner. Sie schlief als sie zu uns kam nie lange richtig tief und fest, meist nur sitzend, immer mit einem Auge auf hab acht Stellung. Draußen konnte sie im Gras sitzen mit geschlossenen Augen, aber sie war immer stets einsatzbereit durchzustarten wenn sie etwas hörte.
Mit ihr konnte ich Tag und Nacht überall hin gehen, ich brauchte keine Angst zu haben. Vida war mir sehr wohl gefällig und auch untergeordnet, aber sie setzte sich anderen Hunden mit ihren eigenen Regeln durch, so wurde sie sofort bei uns die rudelchefin im Schlosshexenrudel. Sie ging IMMER voran und regelte etwaige Unklarheiten mit anderen Hunden mit Blicken und Gebärden, aber immer ohne andere anzugreifen.
Erst als sie schon alt war, und sie die Junghündin meiner Tochter verwarnen wollte als die mir nicht gehorchen wollte, packte diese zu, drehte meine Vida aufs Kreuz und stand über ihr. Vida hat sich das natürlich nicht gefallen lassen, sie hätte bis zum Tod gekämpft ihre Chefinnen Rolle zu verteidigen. Ich bin dann dazwischen gegangen als ich merkte dass ihre Kräfte dies alleine nicht mehr schafften.

Nach Vidas Tod habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als wieder solch eine Hündin zu bekommen. Mir war klar, dass das ein sehr schwieriges Unterfangen war. Gelb-schwarze HZ Hündinnen waren mir zu überzüchtet, sie sind knochenmässig kaputt gezüchtet, eine Leistungshündin mit schwer kontrollierbarem Trieb wollte ich nicht ahben, wollte dies weder meinen alten Mädels antun, noch mir. Ich hab eine kleine Tochter die schulfreundinnen mit nach hause bringt und ich möchte nicht deswegen zuerst meine gefährlichen Hunde wegsperren müssen. Ich wollte einen Hund der mit mir zwar Hundesport macht, der aber für mich kontrollierbar und vor allem sozialisierbar ist. So kam ich zum ostblütigen Schäferhund. Ich hatte einen Vereinskollegen der einen Rüden aus so einer Zucht hatte. "Evan von den grauen von Monstab" er war ein toller Hund. Nur im Hundesport brachte er nicht das was sein Herrchen und vor allem sein Züchter von ihm erwartetetn. Ich dagegen fand den Charakter des Hundes genial. Er fand den Arm im SD nicht besonders prickelnd, aber sein Herrchen hätte er auch ohne Schutzhund bis aufs Blut verteidigt.
Ich habe nach einigem Suchen meine Hexe gefunden bei einer Züchterin in Gera. Nie hätte ich gedacht, dass ein hund meiner verstorbenen Hündin so ähnlich sein kann. Manchmal spinne ich ein wenig und bilde mir ein Vida hat da ihre Pfoten im Spiel gehabt......................
Hexe ist artig und sehr folgsam, läuft nie weiter als 3m von mir weg, dreht sich ohne Aufforderung immer wieder um ob wir denn alle auch nachkommen. Sie "hütet" buchstäblich ihr Rudel, genau wie Vida das gemacht hat.
Leider hat sie auch die gleiche Unart wie Vida, jetzt kommts! Sie jagt wie blöd. Sie jagt die Vögel quer über die Felder, sie jagt Eichhörnchen, Hasen, rehe, einfach alles was tierisch ist. Radfahrer, Jogger und fremde Menschen interessieren sie zum Glück nicht.

Ich hab jetzt keinen Vergleich zu einem altdeutschen Hütehund, aber ich habe den Vergleich von Leistung, Hochzucht und Ostblut und ich denke da kommen die ostblütigen den Hütehunden doch ganz schön nahe.
Ach ja, Hundesport macht der Hexe zwar Spass, aber niemals so wie unserer Leistungshündin. Hexe könnte ich genauso mit Agility oder Turnierhundesport auslasten, vielleicht würde sie auch schafe hüten, das kann ich leider nicht beurteilen, da sie mit Schafen noch nie Kontakt hatte. Wobei ich mir vorstelle, dass sie in das Schafsrudel springen würde und die Schäfchen durch die Gegend jagen würde, nicht böse, auch nicht beissen, aber hinterher rennen auf jeden Fall.

So lieber Dietmar, ich bin nicht so gut im in Worte fassen, ich finds aber dennoch interessant das alles hier zu erörtern und zu hinterfragen. Das macht es mir auch einfacher mich für eine Füchsin zu entscheiden, denn alleine das Aussehen darf ja nicht entscheidend sein. Der Traumhund sollte schließlich auch vom Charakter her zu einem passen. Mein Hund muss nicht der absolute Hundesportler im Schutzhundebereich sein. Er muss mit mir Spass haben an den täglichen Spaziergängen, ich möchte gerne auf den Hundeplatz gehen wo wir gemeinsam Spass haben, aber ich bin kein Punktefeilscher wo der Hund immer mehr und noch mehr Leistung bringen muss.
Wir betreiben den Hundesport als Hobby wo man gemeinsam Spass und Auslastung hat.
Ich würd mich freuen, wenn so eine Füchsin eines Tages mit mir und der Hexe zusammen ein tolles Team bilden würde mit Spiel und Spass, aber ohne Leistungsdruck udn Punktezwang.
Hexe
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#9by Sausebrause » 14. Jul 2011, 08:10

:huhuhu


Er muss mit mir Spass haben an den täglichen Spaziergängen, ich möchte gerne auf den Hundeplatz gehen wo wir gemeinsam Spass haben, aber ich bin kein Punktefeilscher wo der Hund immer mehr und noch mehr Leistung bringen muss.
Wir betreiben den Hundesport als Hobby wo man gemeinsam Spass und Auslastung hat.


könnte ich geschrieben haben :1157:

Gestern wars wieder soweit, ich bin oft zu blöde trotz Zahlen mir den Weg im Parcour zu merken.... :1246b21208: dann machen wir freestyle ála Susanne :auslachen: und das geht auch - unsere Trainerin sieht das auch nicht so verbissen.... :breig: gut nun war das Wetter gestern auch sehr drückend und wir bewegen uns einfach - wenn es kühler wird, möchte sie schon, dass die Menschen ein bißl Ehrgeiz entwickeln und komischerweise, wenn ich es konzentrierter handhabe.... läuft Sam auch begeisterter - woran das wohl liegt :ahm:

Wir haben das schon mal wo anders erörtert - Sams Eltern haben beide gehütet, aber er ist hier total ruhig und ausgeglichen ohne Arbeit. Er schläft viel, aber wenn Aktion ist, dann ist Aktion und er sofort und immer und ständig dabei - anschl. fällt er dann wieder in fast komatösen Schlaf :auslachen:
Er ist wirklich ein Familienbegleithund geworden, gut wenn wir ihn ständig als Welpe gepuscht hätten, wärs mit Sicherheit hier nicht so ruhig. Aber da ich Hundeerfahrung in der Hinsicht hatte, war es hier entsprechend von unserer Seite her relaxt.

Ist doch immer wieder faszinierend wie schnnell so ein Hund wächst, aufnimmt und sich anpasst - :nochwas:
Sausebrause
 

Re: Hexe und ihre Freundin Lotti

Post#10by Chica » 14. Jul 2011, 09:34

Hallo Susanne,


wenn wir ihn ständig als Welpe gepuscht hätten, wärs mit Sicherheit hier nicht so ruhig.


da stimme ich Dir 100 % zu, und das genau ist der Punkt/Fehler, den die meisten machen.....
Es kommt ein Welpe ins Haus und von allen Seiten dröhnt es auf die Besitzer ein - Arbeitshund, der braucht Arbeit/Beschäftigung.....
Natürlich muss er beschäftigt werden, aber auch ein arbeitender Hund macht auch Pausen und wird nicht jeden Tag eingesetzt - und wenn man ehrlich ist, viele liegen lange Zeit im Zwinger und werden nur ab und zu eingesetzt.....

.....und Familienbegleithund zu sein ist ebenso ein Job.....


LG
Mara
Chica
 

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