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Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#11by huetefuchs » 23. Oct 2012, 21:06

Wenn Ihr mal "Phenylbutazon" googelt ....., und man kann sich ja heute alles passend googeln,
dann werdet Ihr lesen ,dass das Zeug alles andere als harmlos ist .....
ich werds ein paar Tage lang ausprobieren ....dann sehen wir weiter ....

Di.
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#12by Daisy » 23. Oct 2012, 21:13

Muss doch nochmal - Ich habe das Arzneimittel als Antirheumatikum gefunden - ???? Hilft es in Lara's Fall zur Schmerzvermeidung, oder zur Anregung oder zu was denn konkret ? Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#13by Chica » 23. Oct 2012, 21:13

Hi Dietmar,

Du mußt abwägen, wieviele Schmerzen Lara hat, DU kennst sie....


Ich hatte für Gauner wegen Schmerzmittel gegoogelt und diese Seite gefunden.

http://www.roxys-forum.de/t1607f62-Schm ... blick.html


LG
Mara
Chica
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#14by Beulchen » 24. Oct 2012, 09:54

Hallo aus dem trüben Elsass,

Erstmal an Petra....Recht hast Du! Ich glaube auch ganz fest daran, dass es sowas wie das Land hinter der Regenbogenbrücke gibt und wenn Lara erst dort ist, wird sie gemeinsam mit Pelle, Schwarzbär Candy und Onni auf ihre Menschen warten.

Die Zeit, die noch bleibt.....hier liegt das Problem auch darin, dass man nicht weiss, w i e v i e l das sein wird. Man hat ständig dieses düstere Gefühl in sich und man hat Angst davor, die Entscheidung zu treffen:
JETZT IST ES SOWEIT...
Ich habe es oftmals so erlebt(oder von anderen Hundebesitzern gehört), dass es noch ein "Hoch" gibt. Der Hund blüht plötzlich auf, man hat den Eindruck, eine wundersame Heilung habe stattgefunden. Aber bekanntlich steht nach diesem Aufblühen unmittelbar der Abschied bevor.
Mittlerweile denke ich immer öfter darüber nach, ob die Tiere das vielleicht selbst steuern können.....noch ein letztes Mal kämpfen, um ihren Menschen eine letzte schöne Erinnerung zu bescheren.
Die Kehrseite dabei ist, dass einem dann noch grössere Zweifel kommen. Man denkt sich, "ich kann ihn/sie doch nicht über die Regenbogenbrücke schicken, es geht ihm/ihr wieder gut".
Doch meine Erfahrungen zeigen, dass der "Zusammenbruch" dann ganz plötzlich da ist und dann liegt es an uns Menschen, dies zu erkennen und zu handeln.

Was die Schmerzfreiheit betrifft....Dietmar, mach's Dir nicht unnötig schwer! Lara's Zustand wird nicht besser und noch mehr "kaputtmachen" kannst Du nicht.
Den verdammten Krebs aufhalten geht leider in diesem Stadium auch nicht mehr, aber es gibt ja genügend Mittelchen, die Leber zu entlasten. Die grosse Klettenwurzel soll übrigens bei Leberkarzinomen sehr hilfreich sein.

Ansonsten kann ich nix sagen, ausser dass ich in Gedanken immer bei Euch und dem Füchslein bin. Trost gibt es in der Situation eh nicht...es kommt, wie es kommt.
Wir hatten uns Samstag Abend noch kurz darüber unterhalten, dass sie merkt, dass ihre Uhr tickt, da sie Dich überhaupt nicht aus den Augen lässt. Wenn sie geht, dann will sie, dass Du bei ihr bist und sie festhältst.
Wie Du schon erwähnt hast, muss mein Freund Kalle jetzt zurückstecken, aber er wird es überleben ;-)
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#15by Beulchen » 24. Oct 2012, 09:58

Ach so, vergessen.....
gegen die Schmerzen solltet Ihr vielleicht Morphium nehmen.
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#16by Zottelpudel » 24. Oct 2012, 10:35

"....ÄTZEND ist allerdings , dass man sich jetzt SELBER stets NAHE LEGT bzw. VORSTELLT ,
ALLES WAS NUN PASSIERT , WERDE NIE WIEDER PASSIEREN !

Das typische "Das letzte Mal-Syndrom" .... der letzte Herbst mit fallenden Blättern , der letzte Schnee ,
der letzte Weihnachtsbaum usw. usw. .....


Man muss sich FREI machen davon .....natürlich registriert mans ......
es darf aber nicht handlungsbestimmend sein bzw. werden .....
DER HUND MUSS JETZT PRIORITÄT IN ALLEM GENIEßEN !
Der Zweithund MUSS ZURÜCKSTEHEN !

DARÜBER MUSS MAN SICH IM KLAREN SEIN !"


Genauso ist - habs ja schon mal geschrieben - ich hätte damals auch nicht gedacht, daß man das so wegschieben kann, daß man ständig daran denkt.
Aber das ist nur am Anfang so, dann wendet sich das irgendwie und man beginnt wirklich, die Zeit zu genießen, sich daran zu freuen.

Es macht den Abschied dann nicht leichter, aber diese bewußte Zeit, die bleibt einem. Wenn ein Gefährte plötzlich gehen muß, ist das halt anders - was nun "besser" ist, weiß ich nicht.

Und - den wenigsten Hunden, die ich kannte - und den dazugehörigen Menschen - ist ein natürliches Ende gegönnt. Wobei man das natürlich auch andersherum sehen kann - wir können ihnen die Gnade der Erlösung "gönnen" und sie müssen nicht leiden bis zum Schluß.
Ich werde nie vergessen, wie ich am Bett meines Schwiegervaters saß, merkte, was für furchtbare Schmerzen er gehabt haben muß und dachte "Einen Hund (wie seine Biene) hätte man schon erlöst, sie hatte es leichter"
Für uns ist es mit das Schlimmste, den Zeitpunkt zu bestimmen, für den Hund wohl wirklich eher ein Segen.

Viele liebe Knuddler an Lara und den Rest der Hütefuchs-Familie
Zottelpudel
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#17by huetefuchs » 24. Oct 2012, 12:39

Hi,
ehe ich Euch einlade, am ersten Tag nach der traurigen Gewissheit eine Runde (virtuell) mit uns zu laufen und unser neues Revier
ein wenig zu erkunden , noch ein paar Worte zu Euren Beiträgen oben :

Wegen des Phenylbutazon - ... da denke ich , heraushehört zu haben, dass das als "Testballon" gedacht war - Ihr erinnert Euch,
dass ich vor einiger Zeit ja auch mal mit Schmerzmittel (Rimadyl) "experimentiert" hatte (!). - Hunde können uns nur wenns ganz heftig
wird "sagen" , dass sie Schmerzen haben. Der TA ging davon aus , Lara habe KEINE. (Ich habe deutlich gefragt!)
Da man aber nicht sicher sein kann , ist so ein TEST , OB sich die Lebensqualität unter Umständen unter Schmerzmitteln verbessert,
...oder ob keine positive Veränderung eintritt , für mich einsehbar.
Wie lange man das "testet" hängt auch von der Verträglichkeit des Mittels ab. UNSER Problem ist bekanntlich , dass sie kaum was zu sich nimmt
AUßER Tabletten , was die Verträglichkeit nicht gerade steigert.

Sandra hat ja gesehen, wie ich Lara quasi "künstlich ernähre" , es bietet sich also an, erst mal ne Spritze mit dem a/d - Futter zu geben und erst
danach die Tablettenmixtur aus etwas Wasser aufgefüllt mit dem Reconvales - Tonikum. OHNE diese beiden Sachen liefe hier gar nix mehr.

Sollte ich bemerken .... und ich WERDS bemerken, dass heftige Schmerzen "im Spiel" sind , dann beende ich das Spiel. - Das bin ich IHR SCHULDIG.


Zu Antje - .... also ich hab ja nun beides erlebt .... ONNI, die für mich völlig überraschend "ging" und CANDY , die Laras Schicksalsweg quasi
vorweg genommen hat. Ich habs als leichter erträglich empfunden , dass ich mich von Candy ausgiebig verabschieden konnte. Onnis Tod
hat mich wie ein Keulenschlag getroffen. -
Du hast mit der Beschreibung dieser gedanklichen "WENDE" , die sich in der Wahrnehmung der nun mal unänderbaren Tatsachen so langsam
einstellt VÖLLIG RECHT ...genau so isses.


... lasst uns ne Runde laufen ...


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...bin froh, diese Runde , die wir ewig lange nicht gegangen sind , wieder entdeckt zu haben.
Zuletzt waren wir dort , als Candy und Onni noch dabei waren.

LG
Dietmar
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#18by Chica » 24. Oct 2012, 14:26

Moin Dietmar,

...da ich ja mein positives Denken wieder finden muss, :-)
erfreue ich mich an den wunderschönen Bildern! :doo

Auf den Fotos sieht Lare noch so jung und wach aus!
Ihr schafft garantiert noch den 14 ten Geburtstag! - Bestimmt!!!

Das ist mein Favorit!

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Ich freue mich auf die nächste Runde! :ohd

LG
Mara
Chica
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#19by Zottelpudel » 24. Oct 2012, 15:49

Wunderschöne Fotos und Lara sieht so richtig glücklich aus. Das ist genau das Richtige!
Zottelpudel
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#20by Beulchen » 24. Oct 2012, 16:51

jo, wenn man es nicht wüsste, würde man denken, es sei alles in bester Ordnung.....
Solange Menschen denken, Tiere könnten nicht fühlen, müssen die Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
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