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Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#31by Beulchen » 25. Oct 2012, 08:36

Ja ja, das is auch das ewig leidige Thema im Tierschutz. Hunde werden einfach mal so, wie ein Kleidungs- oder Möbelstück angeschafft ....und wieder entsorgt!
Das wird aber leider immer so bleiben und es wird noch schlimmer werden, wenn man sich den Werdegang unserer ignoranten und egoistischen Menschheit so anschaut.

Mara hat den Nagel auf den Kopf getroffen....sie ist immer Zuhause, genau wie Dietmar. Da sehr viele Hundebesitzer, wenn nicht sogar die meisten, arbeiten müssen, ist es in so einem Fall nicht möglich, das Tier so individuell zu versorgen.
Da es mein Ziel ist, der Altenpflege in Deutschland den Rücken zuzukehren und nach Luxembourg zu gehen, mach ich mir seit einiger Zeit Gedanken, wo ich wohnen werde. Nördliches Lothringen, also Luxembourger Grenze, ist direkt neben Cattenom!!!Also ich weiss net, wenn das Ding hochgeht, sind wir im Umkreis von tausenden Kilometern eh alle verratzt...aber direkt nebenan leben....?!Nä danke!Also kommt nur wieder Deutschland in Frage:Rheinland Pfalz, die Gegend von Trier. Schön dort, aber wieder ewig weit weg von meiner Familie und Freunden. Ne andere Möglichkeit bleibt mir aber nicht, denn die meiste Zeit des Jahres fahr ich zur Arbeit und meine Tiere sind dann allein zu Hause. Familie und Freunde kann ich an meinen freien Tagen besuchen.
Vielleicht macht man sich als Tiermama auch unnötig Sorgen darüber und die Fellnasen sehen vielleicht keinen Unterschied darin, ob sie nun 8.5 oder 9 oder 10 Std. allein verbringen müssen. Ich habe jedenfalls ein Problem damit und unternehme in meiner Freizeit so gut wie gar nix mehr, wobei ich meine Hunde nicht mitnehmen kann.
Hätte ich einen solchen "Pflegefall", könnte ich der Sache nicht gerecht werden und müsste das geliebte Tier vorzeitig über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Aber deshalb keinen Hund halten zu können?!
Stell Dir das mal vor, Dietmar.....

Was Lara's Diagnosestellung betrifft, hab ich mir auch bereits Gedanken gemacht, weshalb die Karzinome nicht vorher festgestellt wurden und eigentlich ist das unmöglich!
Bei meiner Bobtail-Hündin Kitty war es damals so(sie hatte Pankreas-CA), dass der TA meines Vertrauens mich anscheinend mit allemöglichen Untersuchungen nur finanziell geschröpft hatte.
Bei meinem Rotti Benny hatte mein jetziger TA über die Laboruntersuchung festgestellt, dass sich entartetes Gewebe im Körper befand. Auch er hatte mit der Bauchspeicheldrüse zu tun. Auch in der Humanmedizin werden sogenannte Krebsmarker untersucht...
Meines Erachtens ist das Ganze also eine Fehluntersuchung des TAs!

Im Übrigen hatte ich mir gestern so meine Gedanken über die Krebskrankheiten gemacht und mir ist aufgefallen, dass ich bisher nur reinrassige Hunde kannte, die dem verlausten Krebs erlagen.
Meine beiden oben genannten und die Bobtailhündin Kiara, die ich aus Spanien als uraltes Mädchen adoptiert hatte. Bei ihr war es Hautkrebs, ziemlich selten bei Hunden.
Wölfchen, mein geliebtes Schäferschwein, hatte nen Tumor im Kopf, direkt hinter dem Auge................

Das gibt mir echt zu Denken!!!
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#32by huetefuchs » 25. Oct 2012, 13:10

:moi :moi

...manchmal denk ich , ob es nicht viel besser wäre, wenn ich gar nicht wüsste, was los ist mit Lara ....
dann ginge es mir so wie Ihr ... sie denkt nicht an Morgen oder gar Übermorgen , sie lebt in ihrer Welt , die sie mit mir teilt ,
einfach so weiter wie immer ....
Ich muss bei diesen Bildern mitnichten (!) die traurig oder irgendwie "geknickt" wirkenden Larabilder ausklammern - nein -
die ist WIRKLICH so , wie es auf den Bildern rüberkommt ... man sieht "es" ihr (noch?) nicht an ... klar ist das ein alter Hund ,
die tobt nicht mehr wie ein junger über Stock und Stein .... wenn sie da so steht und in die Ferne guckt , dann ist das NICHT gestellt ....
(sie "kann gar kein "STEH!" **gg ) ... das ist genau das Verhalten , was typisch ist für sie .... sie überblickt sehr gerne ihre Umgebung ....
früher , um Beute auszumachen ,die man jagen kann , heute .... einfach nur , um vielleicht was zu sehen, hinter dem man früher
hergejagt wäre **gg .... find ich prima ...
GERADE DAS , dieses nicht mehr dauernd "aufpassen" zu müssen (wie ich es beim Kalle dringend MUSS) , macht alte Hunde, die in sich
selber ruhen , so sympathisch und ANGENEHM ... gerade draußen ....

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LG
Dietmar , Laras "Verdauungsbeauftragter" **gg
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#33by Beulchen » 25. Oct 2012, 14:16

So is es, zum Glük machen Hunde sich da keine Gedanken. Selbst Hunde mit 3 Beinen geniessen ihr Dasein in vollen Zügen. Beneidenswert! ;-)
Tiere sind halt seeeehr anpassungsfähig, Menschen im Allgemeinen nur bedingt und mit zunehmendem Alter kaum bis gar nicht mehr(so wie wir beiden, guter alter Hütefuchs*grins).

Lara hat zu dem roten Herbstlaub passend das Tarnfell ;-)

Es geht ihr wirklich gut, aber ich glaube, Du musst sie ganz genau beobachten, denn sie wird Dir vielleicht nicht zeigen, wenn der Abschied bevorsteht.
Füchslein ist sehr robust und leidensfähig und um Dir einen Gefallen zu tun, wird sie wahrscheinlich kämpfen bis zum Umfallen.

Ich hoffe, bis dahin werden noch viele schöne Wochen oder Monate ins Land gehen und es gibt genügend Krebsfälle, denen noch 3-6 Monate zugestanden wurden und im Endeffekt ca. 1 ganzes Jahr daraus wurde!
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#34by huetefuchs » 25. Oct 2012, 15:16

Hi,
.... jaaa **gg ich beobachte gaaanz genau :01de6b1136:
Und da fällt mir auf (wir werden ja sehen, obs keine Ein- oder Zweitagstagsfliege ist) , dass sie besser "zu Fuß" ist ... auch HEUTE wieder ....
es hat geregnet eben bei der Radrunde und normalerweise bremst das eher , als es anspornt. Sie ist auf der Freilaufstrecke nicht ein einzigesmal (!)
so wie sonst immer stur am Hinterrad klebend gelaufen ... sondern immer VORNEWEG !
Das Tempo ist leicht höher und sie wirkt auch auffällig "WACHER" als sonst . Bis gestern hat die bis auf die Päuschen zum Markieren
stur nach vorne geguckt und ist gelaufen ....nicht mal nach rechts oder links geguckt ...nur geradeaus .....
Seit gestern ist das anders ... denke nicht, dass ich mir das nur einbilde , dafür kenne ich sie zu gut.
Der TA meinte , das Mittel könnte dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern .... wenn der mal nicht Recht hatte ...**gg
Sie scheint mir den Kopf auch weniger oft schief zu halten , sie scheint mir während der Runde mehr wahrzunehmen als sonst,
guckt während sie trabt in der Gegend herum ... Prima !
WÜSSTE ich "das andere" nicht, wäre ich noch begeisterter .

Ich behalte das mal im Auge .

Morgen werden wir beiden mal ne andere Runde laufen .... für hiesige Verhältnisse gehts dann "ins Gebirge" ...
zum "Karlstein" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Karlstein_ ... ngarten%29 )


LG
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#35by Chica » 25. Oct 2012, 16:52

Hi Dietmar,

das kann durchaus sein, das Lara Schmerzem hat, auch wenn durch das Rimadyl keine Besserung eingetreten ist, bei Gauner wirkt auch nicht jedes Mittel.
Hund zeigen Schmerzen meist, wenn es fast nicht mehr geht....und es tritt auch eine Art "Gewöhnung" ein!
Wenn das neue Mittel nun wirkt und es ihr gut tut - sehr schön! :doo
Über die Nebenwirkungen würde ich mir dann Gedanken mehr machen!

Weiter so Ihr Zwei!

Viel Spaß am Karlstein, ich freue mich auf die Bilder!

LG
Mara
Chica
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#36by huetefuchs » 25. Oct 2012, 17:51

Hi,

.... wenn man ein bischen genauer hinschaut, dann sag ich mal so spaßeshalber , gehörten dort eigentlich mal
ein paar Schnucken aufs Gelände .... das sind nur 7,5 Hektar .... so 60 Heidschnucken und 10 Ziegen ... ::old
wäre ne schöööne "Besetzung" ... das könnte mir gefallen : Hüten in der Goldbecker Heide - umgeben von den sicht- und vorstellbaren
Hinterlassenschaften längst vergangener Kulturen ... ganz meine Kragenweite ....
Es beschleichen einen dort Gedanken, wie es wohl gewesen sein mag , wenn dort auf dem Gräberfeld Beisetzungen stattfanden ....
der ORT ist mit Bedacht gewählt ... es ist ne Art Anhöhe ...immerhin 40 m über dem Meeresspiegel (**gg) ... die heutigen
sie umgebenden (alten) Siedlungen liegen alle TIEFER ...man ging also .... "hinauf" zum Gräberfeld in diese mystische Welt ...
wie mag es wohl damals dort ausgesehen haben ? ...vielleicht gar nicht mal soooo sehr anders als heute ...



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....da steht Lara übrigens auf einer Erhöung im Bereich der mittelalterlichen "Wölbäcker" ... dort ziehen sich regelmäßige Bodenwellen
durchs Gelände , die künstlich angelegt wurden . Das war "Hightec-Landwirtschaft" im 12./13. Jahrhundert .... in "normalen Jahren"
war die Ernte ganzflächig gut ... in trockenen Jahren war sie zumindest in den tiefer gelegenen "Dellen" passabel ....in nassen Jahren
kamen die Buckelrücken zu Tragen. Genial . ...und ein Wunder , dass so etwas heute noch original erhalten ist.
(Dort wurde die Heide künstlich gekürzt , deshalb wächst sie so schön nach ... an anderen Stellen fehlt der Verbiss etwa durch Schnucken).
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LG
Dietmar
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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#37by Zottelpudel » 25. Oct 2012, 18:11

Schön - die Gegend und auch Lara!

Manchmal denke ich auch, ob es nicht vielleicht besser ist, wenn man gar nicht alles wüßte - besonders das, was man eh nicht beeinflussen könnte. Aber das läßt sich nun mal leider nicht machen.

Und ich denke, es ist für den Hund besser, sagen wir mal übertrieben - volles Characho leben und vielleicht bissel eher gehen zu müssen, also gebremst und etwas länger.
Ich denke, Ihr versteht, wie ich das meine.

Natürlich sollte man sich danach richten, wenn z.B. Hund HD hat, ihn nicht übermäßig springen und drehen zu lassen. Aber dewegen ganz das Ball-Spielen weglassen, wenn er es soo gern macht? Das würde ich dann einschränken, aber nicht ganz aufhören. Nur mal so als Beispiel.

Also besser ein Schmerzmittel, welches die Schmerzen ganz wegnimmt und dafür vielleicht irgendwann mal Nebenwirkungen hat, als eins, was nix da nebenher verursacht aber dafür nicht richtig wirkt.
Zottelpudel
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#38by Daisy » 25. Oct 2012, 19:32

Die Gegend ist traumhaft - und Lara auch.

Wisst Ihr, der "Knochenarzt" von Daisy - der fachlich wahrlich hervorragend ist - hat sie als "Totalschaden" bezeichnet. Und seine Empfehlung war (März 2011): 3 x täglich 10 Minuten Gassi. DAS, meine Lieben, habe ich exakt eine Woche gemacht. Das war's dann. Geht gar nicht. Wir hatten unseren Termin dann hier bei der Physiotherapeutin, die sagte: Beobachten Sie sie einfach, und was sie anbietet, das machen wir. So, und jetzt laufen wir schon weniger als früher, weil sie halt auch eher sagt: Schluß. Aber wir laufen unsere gute Stunde und dann noch unsere Tollereien im Garten etc. Sie ist zufrieden und glücklich damit - das war sie bei den 3 x 10 Minuten nicht. Unsere Tierphysiotherapeutin besuchen wir einmal im Monat. Da wird dann das Verkrampfte wieder gelockert und ihr Gangbild wird genau betrachtet - und dann auf in die nächsten vier Wochen. Bei meinem letzten Besuch hat sie mir erzählt, dass sie besagten TA bei einer Tagung getroffen hat und als sie ihm von der "Schwarzen" erzählte, die da glücklich ihre Stunde am Tag (sie meinte, sie wollte ihm nicht auch noch zumuten, dass es oftmals auch ein bisserl mehr ist), ist er aus allen Wolken gefallen und meinte, er hat sich damals schon gewundert, dass dieser Hund überhaupt noch laufen kann - und nun das "auch noch"...
Ich fühle mich bei meiner hiesigen TÄ und bei meiner Physiotherapeutin sehr gut mit Daisy aufgehoben. Und auch die Klinik in Piding war hervorragend - doch all die Buchweisheit ersetzt nicht das wahre Leben, das, was wirklich ist, und zwar im Sinne von WIRKlich - nämlich das, was WIRKT. NATÜRLICH ist das Tier krank. NATÜRLICH kann das auch eine sehr schwere Erkrankung sein. Und NATÜRLICH muss es behandelt werden. ABER: es gehört mehr als TA und Medizin zum Wohlbefinden und somit zu dem Weg, der dann auch WIRKlich gegangen werden kann. GEMEINSAM - Mensch und Tier.
Daisy ist tough, sie ist zäh und es ist wahnsinnig schwer bei ihr, zu erkennnen, ob es ihr nun schlecht geht oder sie Schmerzen hat. Ich denke, das ist ein ganz wesentliches Attribut der Altdeutschen Hütehunde - sie sind ZÄH und sind HUNDE - mit allem, was dazu gehört. Und das MUSS so bleiben, bitteschön. Ich wünsche mir, dass wenigstens an einer Hunde"rasse" dieser Kelch der Verformung und Verfälschung vorbei geht, die die Menschen meinen, den Hunden antun zu müssen, damit sie "passen". Ein solches, noch sehr ursprüngliches Tier wird bis zur letzten Sekunde kämpfen und keine Schwäche zeigen - bis es WIRKlich nicht mehr geht. Vielleicht liegt es auch daran, dass Hunde Rudeltiere sind und ein verletztes oder krankes Tier von dem Rudel zurück gelassen oder vielleicht getötet würde, weil es das Rudel schwächt. Aber wir Menschen sind kein HUNDERUDEL; und weil wir eben Menschen sind, ist es unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dass wir uns bis zur letzten Sekunde um dieses Tier, das in unserer Verantwortung ist, kümmern, ihm helfen und beistehen und für es da sind. Und DAS ist schwer, kostet Zeit, Nerven und Geld. Ich habe keinerlei Verständnis für diese Leute, die ihr Tier in der Krankheit im Stich lassen - oder im Alter. Und ich habe auch keinerlei Verständnis für Leute, die - wenn es dann doch soweit ist, jammernd und heulend das Tierarztzimmer verlassen, weil sie es nicht "ertragen", dass der TA jetzt die letzte Spritze setzt. DAS TUT MAN NICHT !!!! Man lässt sein Tier nicht allein, wenn es einen am meisten braucht. Es hat auch uns in schweren Zeiten beigestanden und wie oft hört man "es war so ein Trost, dass ich ihn/sie hatte, als..." Und dann lässt man dieses Tier allein, wenn es so nötig gehalten werden müsste von "seinem" Menschen. Ich möchte diese Typen einfach umhauen, sorry. Das ist für mich scheinheilig und egoistisch ohne Ende ! Dann kneift die "A--Backen" zusammen, verflixt noch mal. Petra
PS: Und ich weiss, dass keiner in diesem Forum sein Tier je im Stich lassen würde. Das nur noch so am Rande!
Daisy
 

Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#39by huetefuchs » 25. Oct 2012, 20:36

Genau DAS ist schön zu lesen , Petra ! ... so isses ganz genau !
Ich finde Deinen KLARTEXT SEHR ERFRISCHEND ! ....es wird oft viel zu sehr um den heißen Brei herumgeredet !
Ich liebe Klartext !

So lange mein Hund LEBT , werde ich ihm das vermitteln und geben , was er von mir erwartet , .... das ist in erster Linie NICHT (!)
das , was man "Liebe" nennen könnte ... nein , Hunde ticken anders .... es ist der RESPEKT , der sich aus der Führungsrolle ableitet !
Ich muss bis in die letzten Sekunden hinein vermitteln : "Ich hab alles im Griff!" ..."Mach DIR keine Sorgen!"
Das ist verdammt schwer (kostet auch Tränen) ...aber es ist genau DAS , was der Hund erwartet ...eben WEIL er ein Hund ist.
NACHHER .... und ich rede hier von der Situation NACH der letzten Injektion , DANN greift das , was man Liebe nennt....
DANN zeige ich dem TOD (!) , dass er NICHT zerstören kann , was zwischen uns WAR .... das darf heftig sein ... auch laut ...
ich verfluche den "Sensenmann" dann ...heule wie ein Schlosshund .... das MUSS SEIN ... es befreit und verbindet zugleich ....
das ist ABSCHIED .....
Ich finde , HUNDE habens besser als WIR , wenn sie SO begleitet werden ....

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Re: Lara und die Zeit, die uns noch bleibt....

Post#40by Zottelpudel » 25. Oct 2012, 22:50

Ja- so ist es (und da meine ich Euer beider Schreiben)...
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