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Circumanaldrüsenekzem

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#11von Daisy » 10. Sep 2012, 20:30

Hallo Mara, der Hund einer Freundin von mir hat jeden Sommer sog HotSpots. Ist das ähnlich, wenn auch das Ekzem von Teddy mit den Analdrüsen zusammen hängt ? Er hat es oft an der Rute. Inzwischen nicht mehr so intensiv, u.a. deswegen, als er nicht mehr - so häufig - ins Wasser geht (bzw. gehen darf). Angeblich haben diese HotSpots vorwiegend hellfellige Hunde (er ist ein seeehhhr heller Golden Retriever - ich weiß, schon wieder kein AH oder DSH... :1246b21208: ...) Ich freue mich, dass Du das so gut hin bekommen hast. Es sieht im Vergleich zu der ersten Aufnahme deutlich besser aus. Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#12von huetefuchs » 10. Sep 2012, 20:45

Peeeetraaaaaa ,,, ***lach ....
es ist VÖLLIG EGAL (!) welcher Rasse der Hund angehört !
Wir sind keine Rassisten hier ....wir haben halt rein zufällig oder aus Zuneigung "irgendwelche Hunde " hier .....
Speziell bei Krankheiten sind eh alle Hunde GLEICH !

Di.
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
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Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#13von Chica » 10. Sep 2012, 22:38

Hallo Petra,

HotSpots können auch sehr hartnäckig sein,
sie sind zunächst oberflächlicher und werden durch die Bakterien unbehandelt rasch größer!

Sina hatte als sie jung war häufig Probleme mit der Haut (HotSpot, und Hautkrebs) ....sie bekam dann eine Mischlotionen aus Antibiotika und Kortison, was nicht immer wirklich half.....ich habe dann Auflagen aus Zinnkraut und Ringelblume zusätzlich gemacht!
Nun nehme ich lieber die Urtinkturen, da sie bei offenen Wunder keine Schwebstoffe in die Wunde bringen, so wie die Teeblätter!

Ich wünsche dem Hund Deiner Freundin, dass er es nicht mehr bekommt!

Desweiteren schließe ich mich Dietmar an! :46765hngf:

LG
Mara
Chica
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#14von Daisy » 11. Sep 2012, 09:56

Hallo!, Kannst Du mich ein bisschen aufklären bzgl. der Teeblätter bzw. Urtinkturen? Vielleicht kann das ja unterstützen. Er bekommt auch Antibiotikum und Cortison. Er ist noch ein recht junger Hund (6 Jahre alt) und er wird so schon seit ca. 2 Jahren behandelt. Vielleicht gibt es ja eine Alternative, denn ich glaube, auf Dauer sind die Nebenwirkungen von Antibiotika und Cortison nicht zu unterschätzen. Bei einem älteren Hund würde ich mir nicht so stark Gedanken machen und ich bin eigentlich kein so großer Verfechter von alternativen Methoden. Ich habe da sehr schlechte Erfahrungen im Bekanntenkreis mit gemacht, bis dahin, dass ein krebskranker, alter Rüde mehr oder weniger über zwei Jahre hinweg eine immer größer werdende entzündliche Geschwulst bekam bis zum Punkt, dass er mehr oder weniger "verfault" ist, weil seine Besitzerin überzeugt war, dem Hund eine medizinische Betreuung nicht "antun zu wollen", trotz massiven Zuredens und Argumentierens. Aber gegen Ideologie kommt man nicht an. Er wollte das ja auch nicht - hat sie ausgependelt... (und mit Globuli behandelt) Seither stehe ich da mit sehr zwiespältigen Gefühlen gegenüber. Ich glaube schon, dass man nicht gleich mit "Hämmern" 'ran gehen sollte und viele Dinge mit natürlichen Mitteln behandelt werden können, aber das war für mich einfach so schrecklich, wie ich mit ansehen mußte, wie dieses arme Tier jämmerlich verreckt ist (Entschuldigung, aber so war das nunmal, anders kann ich es nicht ausdrücken. Ja, es wurde das Veterinäramt eingeschaltet. Aber das ist wieder ein Drama für sich gewesen). Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#15von Chica » 11. Sep 2012, 16:59

Hallo Petra,

ich beschäftige mich schon sehr lange mit Heilpflanzen und Homöopathie.
Ich betone aber auch immer, dass das seine Grenzen hat...es gibt Krankheiten da BRAUCHT man die Schulmedizin!


Früher habe ich bei schlecht heilenden Wunden folgendes gemacht:

Ringelblume und Zinnkraut aus der Apotheke als lose Teemischung besorgt.
Eine entsprechende Menge mit heißem Wasser überbrüht, so dass nur wenig Teeflüssigkeit da war.
Die Flüssigkeit für Spülungen oder Waschungen benutzen.
Den Brei in Leinentücher tun und auf die Wunde bringen - natürlich lauwarm bis kalt!
Damit heilen meist sogar infizierte Wunden - der TA hat mal zu mir gesagt "wer heilt, hat Recht!"
Sina hatte viel damit zu tun - auch Ohrenentzündungen!

Auch wenn man gut durchgesiebt hat bleiben immer Schwebstoffe, darum nehme ich nun homöopathische Urtinkturen,
das "Rezept" habe ich für Sinas Ohrenentzündung von einem Tierheilpraktiker bekommen.......ist aber auch wunderbar für zur Wundheilung!

Man benötigt:


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1ml Arnica Urtinktur
0,5 ml Calendula Urtinktur
10 ml destilliertes Wasser

Zur Unterstützung innerlich

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Das war Sina bei ihrer Ohrbehandlung


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Ich denke aber, es sollte die Ursache für den HotSpot gesucht werden.....das kann z.B. eine Allergie sein...Flohstich...gibt viele Möglichkeiten!

Ich habe jetzt nur etwas für die Wundbehandlung an sich geschrieben!

Es ist schwierig, wenn man den Hund nicht kennt weitere Mittel zu empfehlen....

Gute Besserung dem armen Kerl!

LG
Mara
Chica
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#16von Daisy » 12. Sep 2012, 09:26

Hallo Mara - Mensch, vielen Dank! Ich bringe das mal meiner Freundin mit und sie kann es ja mit ihrem TA besprechen. Aber ich glaube, einen Flohbiss haben sie schon ausgeschlossen. Ich frage aber nochmal.
Und was echt interessant ist, ist, dass Du über die Ohren geschrieben hat, denn Daisy hat Ohrenprobleme - schon lange. Ist schlimme für sie, juckt offensichtlich heftig, wenn gerade ein Schub da ist. Und das Zeug im Ohr ist ganz schwarz, das Ohr entzündet sich dann auch. Es ist bakteriell, die TÄ vermutet hier eine Allergie, aber alles, worauf sie allergisch ist, vermeide ich bereits bzw. gebe es ihr nicht. Sie hat eine Hausstaubmildenallergie, was ich mit ganz kurzflorigen Teppichen (alles "kuschelige" habe ich 'raus geworfen) und häufig wischen ein bisschen eindämmen kann. Mit dem Holzhaus jetzt ist das sowieso nicht mehr soooo schlimm. Und eine Futtermittelallergie, wohingegen sie noch nie Trockenfutter bekommen hatte. Aber Nudeln, Haferflocken, Brötchen (nur mit Butter, bitt'schön), und ist allergisch auf Rind und Huhn/Geflügel. Letzteres bekommt sie auch nicht mehr, nur noch Kartoffeln, Möhrchen oder Tomaten mit dem Fleisch, wie Kaninchen, Wild und - naja, ich sage es lieber nicht, was noch, denn mir ist es jedes Mal selbst ungut, ihr das zu füttern. Lamm oder Schaf verursachen ihr massive Blähungen, also ist das jetzt auch out.
Meinst Du, ich könnte an ihren Ohren auch mal die von Dir beschriebene Rezeptur probieren? Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#17von Zottelpudel » 12. Sep 2012, 10:45

Oh jeh, überall da selbe... Ayk ist auch auf allen mögliche allergisch und die Ohren jucken immer wieder. Momentan ziemlich heftig, hab jetzt doch mal Salbe vom TA geholt. Bei ihm hab ich das mit der Spülung leider nicht in Griff bekommen. :1246b21208:
Zottelpudel
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#18von Chica » 12. Sep 2012, 22:10

Hallo Petra,


bei Sina hat diese Ohrbehandlung sehr gut geholfen, sie war sehr krank damals

http://huetefuchs.kostenloses-forum.be/ ... g3111.html

daraufhin habe ich dann selber behandelt!

Ich würde es auf jeden Fall probieren Petra, aber mache es draußen....denn wenn 10 ml im Ohr sind,
und dann wieder rausgeschüttelt werden ... *gg*

Bei Ayk hat es leider nicht geholfen, aber ich bin immer sehr zufrieden!

Das hört sich übel an mit Daisy!
Erste Anzeichen von Allergien äußern sich oft in Ohrenentzündungen.

Gute Besserung!

LG
Mara
Chica
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#19von Daisy » 13. Sep 2012, 09:02

Hallo Mara

vielen Dank, ich hole mir heute die Sachen in der Apotheke. Meiner Freundin habe ich schon Bescheid gegeben. Sie wird es bei ihrem Tamino versuchen.
Das war ja übel mit Deiner Sina. Sie war ja eine ganz süße Maus. Liebe Grüße. Petra
Daisy
 

Re: Circumanaldrüsenekzem

Beitrag#20von huetefuchs » 13. Sep 2012, 09:09

Hi,

ich weiche mal kurz aber nur scheinbar vom Thema ab :
...mal so ganz unter uns ...
ich würde es für NICHT UNSINNIG halten, gerade die Altdeutschen Hütehunde mal auf den MDR1-Gendefekt untersuchen zu lassen. -
Meines Erachtens hängt an diesem Komplex nämlich MEHR dran , als "nur" ne Medikamentenüberempfindlichkeit, die schon schlimm genug ist.

LG
Dietmar
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