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Pudel .....???

Pudel .....???

Beitrag#1von huetefuchs » 3. Apr 2012, 15:41

Hi,
heute haben wir rein zufällig mitten im Wald einen SCHAPENDOES getroffen .-
Farbe etwa wie Antjes AYK - vielleicht nen Hauch dunkler . - Nun ist Ayk nicht gerade ein "Zwergpudel" und der Holländer heute war
für seinen Clan recht groß - zum Ayk fehlten aber immer noch ein paar Zentimeter ; der Hund ist auch etwas "zarter" gebaut
als sein Altdeutscher Kollege - DENNOCH , Ihr Lieben , man muss wirklich GANZ GENAU hinschauen und am besten von beiden "Sorten"
schon so einige gesehen haben , um auf den ersten Blick die Hunde eindeutig zuordnen zu können.
Wenn man dann noch die Variationsbreite beider Rassen bedenkt, wird es noch schwieriger.

Mal ne zugegeben steile These in den virtuellen Raum geworfen : Meines Erachtens KÖNNTE (Konjunktiv !) die von mir ja bekanntlich
für den INNER-Altdeutschen-Rassezyklus als UNpassend (weil zu wenig TRENNEND) empfunden wird , DANN AN SINN GEWINNEN (!) ,
wenn man beispielsweise (ich sage oben THESE und ich spreche im KONJUNKTIV !) die "pudelkalibrigen" LANGHAARIGEN HERDENHÜTEHUNDE
EUROPAS (!) quasi als (Rasse)OBERBEGRIFF ansähe , innerhalb DESSEN (!) sich ALS S C H L Ä G E (!!) dann etwa der Altdeutsche
Schafpudel , der Schapendoes , der PON etc. beschreiben ließen. -
DASS es vor allem in den Grenzregionen europäischer Länder hier zu Vermischungen gekommen IST und vielleicht auch heute noch kommt,
liegt eigentlich ziemlich nahe.

LG
Dietmar (hf)
Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
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Re: Pudel .....???

Beitrag#2von huetefuchs » 3. Apr 2012, 17:58

Nur, damit mans richtig einordnet :
Ich sage NICHT (!) , man müsse jetzt aus dem oben Gesagten neue zuchtorganisatorische Maßnahmen ableiten !
Ich sage , man täte vielleicht gut daran , zumindest theoretisch mal über den Tellerrand hinauszudenken und den Blick
auch mal auf die Gemeinsamkeiten (und die sind offensichtlich) der europäischen Hütehundszene zu werfen.

Die "Mitteldeutschen DREI" finden zwar (zB im spanischen Raum) AUCH Entsprechungen (vornehmlich der Rote) , aber diese sind
DÜNNER gesät ... ich würde annehmen , SIE sind die "deutscheren" unter den Altdeutschen ; den sog. "Chodenhund"
lassen wir mal besser außen vor , dem trau ich genetisch nämlich nicht so recht über den Weg, ums mal vorsichtig zu sagen.

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Re: Pudel .....???

Beitrag#3von huetefuchs » 6. Apr 2012, 16:38

.... eigentlich ist dieser Thread ideal geeignet , meiner laienhaften Phantasie ein wenig Auslauf zu gönnen ... :01de6b1136:

ich mach mal wieder kurz die Leine LOS :

Viele der heutigen Rassen leiden ja bekanntlich unter einer sehr sehr engen Zuchtbasis , damit meine ich , dass sie auf nur sehr WENIGE
Stammeltern zurückzuführen sind . ANDEREN (Rassen) , die eigentlich von einer breiteren Basis her kommen, sagt man aufgrund des Rückgangs der
notwendigen Populationsstärke eine drohende Einengung oder Verknappung der genetisch notwendigen Variabilität voraus. Dazu zählen auch die
Altdeutschen Hütehunde - je weniger sie werden , desto schmaler der Grat , auf dem man züchterisch noch agieren kann , ohne Nachteile
in Kauf nehmen zu müssen.
Für den Fall der Fälle, dass es mal ganz "eng" werden sollte, wird dann von seiten fachkundiger Genetiker gern die Einkreuzung eng verwandter Fremdrassen
empfohlen.
Da frage ich mich dann schon , nach welchen KRITERIEN man diese möglichen (!) Rassen auswählt bzw. auswählen sollte ?
Und damit sind wir wieder beim Thema , welches , um in regierungsamtlichen Worten zu sprechen, quasi "alternativlos" jede und jeden verfolgt , der sich auch nur
irgendwie mit Altdeutschen Hütehunden oder anderen "Spezialisten" der Hundewelt beschäftigen MUSS :
ERSCHEINUNGSBILD PLUS VERHALTENSREPERTOIRE .... nur im "Doppelpack" macht es SINN , sich auf diese Hunde einzulassen !
Es kommt aber noch eine Unwägbarkeit für uns als LAIEN hinzu , was ich die "genetische Passform" nennen würde .
Meines Erachtens wird man um die Ausnutzung der Möglichkeiten , die die moderne genetische Wissenschaft und ihre Analysefähigkeiten zur Verfügung
stellen , nicht herumkommen - zumindest nicht auf die lange Sicht.
Es wäre deshalb anzuraten, rechtzeitig vergleichende Studien hinsichtlich der Verwandtschaftsgrade in Frage kommender Kandidatenrassen anzuschieben und dabei
auch auf den ersten Blick "exotische" Rassen nicht ganz auszuschließen ... ich denke zB an die nordischen Hunde.
Machbar und untersuchbar ist VIELES ....
man muss allerdings hinzufügen , der Wille allein genügt nicht .... Forschung ...auch Ahnenforschung kostet Geld ....
und daran wirds scheitern - leider .


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